04.04.2017

„Wir haben gute Moral gezeigt“

Der Tabellenführer TFC Köln kommt im Topspiel gegen Ford Niehl nicht über ein 3:3 (1:1) hinaus.

Bild: Ralf Tröscher / CfB Ford Niehl

Die Gäste standen defensiv sehr stabil und agierten mit einer Fünferkette, die kaum ein Durchkommen zuließ. „Wir haben es versäumt Unruhe zu stitften, kamen nicht zu unserem Spiel“ befand TFC-Trainer Jakob Welter im Anschluss an die Partie. Dennoch war es aber seine Mannschaft, die nach 24 Minuten durch einen abgefälschten Schuss von Erbil Abazovski mit 1:0 in Führung ging.

Das Team von Ralf Tröscher kam jedoch schnell zurück in die Partie und bekam nur 180 Sekunden später die große Chance zum Ausgleich. Nach einem Konter über die rechte Seite konnte Niehls Andre Sanders im Sechzehner nur durch ein Foul gestoppt werden. Robin Stasik setzte den fälligen Strafstoß allerdings gegen den Pfosten. Weitere drei Minuten danach kamen die Gäste dann aber dennoch zum Ausgleich. Nach einem Konter zog Angelo Mazza in den Strafraum und erzielte das verdiente 1:1 (30.).

Die Gastgeber kamen jedoch besser aus der Pause und gingen bereits in der 48. Minute erneut in Front. Nach Vorlage von Mehmet Apaydin war es Kadir Ala, der zum 2:1 traf. „Wir haben da nach einem Abstoß zu offen gestanden“ konnte Tröscher anschließend die Ursache für das Gegentor ausmachen.

Für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte schließlich Erbil Abazovski mit seinem zweiten Treffer, den er per Kopf nach einer Ecke erzielte (65.). „Wir haben dann aber gute Moral gezeigt und immer wieder über die Flügel angegriffen“ und so konnte Niehls Übungsleiter am Ende doch noch mit einem Punkt zufrieden sein.

Jeweils nach Hereingaben von der linken Seite hatten zunächst Ardit Vatovci (71.) zum 3:2 und dann Andre Sanders zum 3:3-Ausgleich (89.) getroffen. Kein Zufall, dass die Treffer so fielen, denn „Wir hatten ihre Außenpositionen als Schwachpunkte ausgemacht“ so Tröscher, der seiner Mannschaft ein taktisch sehr gutes Spiel attestierte.

Auch sein Gegenüber an der Seitenlinie des TFC Köln, Jakob Welter, konnte am Ende mit dem Remis leben. „Es ist zwar ärgerlich wenn du zu Hause führst. Ford Niehl müsste aber eigentlich höher stehen mit dem Material, das sie zur Verfügung haben.“ Darüber hinaus lobte Welter, was nicht unerwähnt bleiben soll, auch die Leistung des Unparteiischen.

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