Mein Rheinfussball

04.02.2016

"Wir müssen jetzt unseren Mann stehen"

Viktoria: Küsters nimmt Team in die Pflicht

Stephan Küsters kann mit dem Zick-Zack-Kurs der Viktoria nicht zufrieden sein. / Foto: Augstein

Viktoria Köln steht nach dem 2:2-Unentschieden gegen den FC Kray und sechs Punkten Rückstand auf die Spitze schon vor dem nächsten Spiel unter Druck. RevierSport unterhielt sich mit dem Sportlichen Leiter Stephan Küsters.

Stefan Küsters, haben Sie das vergangene Wochenende mittlerweile verkraftet?

Klar, es muss weiter gehen. Der Fußball ist so schnelllebig, dass es da wenig Sinn macht lange über ein enttäuschendes Ergebnis zu sprechen. Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass uns das 2:2 gegen Kray nicht zufriedenstellt.

Und dann noch die Verletzung von Kapitän Mike Wunderlich...

Das ist natürlich brutal. Es ist in einem Zweikampf passiert, aber Mike konnte weiter spielen. Er hat erst am nächsten Tag gemerkt, dass irgendetwas nicht stimmt. Jetzt muss die Mannschaft zeigen, dass es auch ohne Mike geht. Wir haben einen großen, guten Kader und da sind jetzt alle gefragt.

Wie erklären Sie sich diesen Zick-Zack-Kurs in der laufenden Saison?

Uns ärgert das doch auch. Nach einem guten Spiel folgt meistens ein enttäuschendes Ergebnis. Gegen Oberhausen gewinnen wir mit 3:0 und starten mit einem 2:2 gegen Kray. Zuvor hatten wir schon Spiele gegen Erndtebrück, Düsseldorf II, Ahlen oder auch Schalke II. Wir haben nur noch 16 Spiele und es werden nicht mehr Partien. Wir sind jetzt gefordert unseren Mann zu stehen und gefestigter, konstanter aufzutreten.

Am Samstag geht es zu Borussia Dortmund II. Was erwarten Sie von dieser Partie?

Das wird ein schweres, spannendes Spiel. Der BVB II gehört in eine ganz andere Tabellenregion. Unter Daniel Farke läuft es auch wieder bei der Mannschaft. Wir haben schon im Hinspiel gemerkt, wie stark Dortmund ist. Wir werden aber natürlich alles versuchen, um am Ende mit drei Punkten nach Köln zurückzufahren.

Quelle: Krystian Wozniak (RevierSport)

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