14.04.2018

„Wollen jede Minute genießen und alles geben“

Die Futsal Panthers sind im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft heute in Ditzingen beim TSV Weilimdorf zu Gast (Anpfiff 14 Uhr).

JA zum Halbfinale! / Bild: Ben Horn

Im Viertelfinale am vergangenen Samstag gegen den Hamburger FC erwischten die Kölner einen Auftakt nach Maß und zogen durch den 8:2-Erfolg (→ Video-Spielbericht!) letztendlich souverän in die Runde der letzten Vier ein. „Wir waren bissig in den Zweikämpfen, kaltschnäuzig vor dem gegnerischen Tor - alles wahrscheinlich auch befügelt durch die Wahnsinnskulisse“ so Panthers-Trainer Daniel Gerlach der auch darauf hofft, dass der „ein oder andere potenzielle Sponsor in der Halle saß, bei dem der Funke übergesprungen ist.“ 

„Man hat gemerkt, dass es eine geschlossene Teamleistung war, da kann man keinen hervorheben. Das war schon sehr rund und wie man Playoffs spielen sollte“ so Gerlach, dessen Mannschaft nun im Halbfinale mit dem TSV Weilimdorf freilich auf ein anderes Kaliber trifft. Der süddeutsche Meister blieb in der Liga ungeschlagen, gewann 17 von 18 Partien und erlaubte sich nur ein Remis beim amtierenden deutschen Meister Jahn Regensburg, der am Ende Zweiter wurde.


„Das ist ein Team, gespickt mit zahlreichen Balkanspielern, die sehr viel Futsalerfahrung haben“ weiß der Kölner Headcoach, welch schwere Aufgabe seine Spieler heute erwartet. Beim Gegner hervorzuheben sind dabei der 39-jährige bosnische Nationalspieler Alen Lalic, der bereits in Spanien und China spielte und der kroatische Top-Scorer Valentino Gavric, ein sehr erfahrener Pivot, der 35 der 193 Saisontore erzielte.

„Wenn man fast 200 Tore in der Liga schießt, dann sagt das schon sehr viel über die Qualität aus. Das wird für uns auf jeden Fall ein sehr anspruchsvolles Spiel. Wir treffen auf einen Gegner, den wir in diesem Bereich noch nicht hatten. Sie haben sehr viele feste Laufmuster und Taktiken, die einem Probleme bereiten sollen“ möchte Gerlach mit seiner Mannschaft versuchen, "diese Muster früh zu erkennen und schon in der Entstehung zu unterbinden.“

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