Mein Rheinfussball

03.11.2015

Yildirim dementiert Skorzenski-Rückkehr

Ein Wiedersehen von Skorzenski in Frechen ist nicht angedacht.

Ein Wiedersehen von Skorzenski (l.) und Yildirim (r.) ist nicht angedacht.

Das Abenteuer Regionalliga hat für Micha Skorzenski ein plötzliches und schnelles Ende genommen. Gerade einmal vier Monate, nachdem der Erfolgstrainer die SpVg. Frechen 20 verlassen hatte, um sein Glück beim FC Kray zu suchen, ist das Engagement von Vereinsseite beendet worden. Weil auch Frechen 20 nach einer sensationellen ersten Landesliga-Saison hinter den Erwartungen zurückbleibt, liegt eine Rückkehr Skorzenskis nahe. Für Sahin Yildirim, den sportlichen Leiter von F20, ist ein Wiedersehen aktuell aber ausgeschlossen.

Ein sofortiger Trainerwechsel ist ausgeschlossen, stellt Yildirim klar. „Micha braucht erst einmal Abstand und soll seine Erlebnisse der vergangenen Monate in Ruhe aufarbeiten. Es gibt keinen Ansatz für eine Heimkehr“, so der 35-Jährige. „Wir sind in der laufenden Saison sicher hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Das sollte man aber nicht auf Trainer Mikheil Kakhishvili schieben. Viele Rückschläge wie der große Umbruch im Sommer, die drei Platzverweise oder einige langwierige Verletzungen von Leistungsträgern haben es schwer gemacht. Auch ein Skorzenski kann nicht zaubern und müsste mit den Gegebenheiten arbeiten. Kakhishvili ist ein gut ausgebildeter und kompetenter Trainer, hinter dem wir stehen. Eine Wiederholung der sensationellen vergangenen Saison war kaum möglich, das wussten wir auch.“

Autor: Daniel Sobolewski

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