Mein Rheinfussball

18.05.2017

Zwischenstopp in Mainz

Fortunas Fokus liegt auf dem Pokalfinale _ Theisen und Kessel in Mainz gesperrt, Mimbala und Kwame fehlen ebenso

Christopher Theisen (Mitte) fehlt der Fortuna in Mainz aufgrund der fünften gelben Karte. Foto: Fortuna

Nach dem 0:3 am vergangenen Samstag gegen den Aufsteiger Duisburg hatten die Spieler der Fortuna drei Tage frei. „Die Jungs sollten mal durchschnaufen“, so Uwe Koschinat. Es folgte eine Art Kurztrainingslager auf der eigenen Anlage. Die volle Konzentration gilt dem Finale um den FVM-Pokal am kommenden Donnerstag (17 Uhr) in Bonn gegen den Regionalligisten Bonner SC. Zwischendurch muss die Fortuna aber am Samstag (13.30 Uhr) noch das bedeutungslos gewordene letzte Saisonspiel beim Absteiger FSV Mainz 05 II bestreiten. 

„Wir werden viele Einheiten in kurzer Zeit absolvieren, um den Körper nochmal hochzufahren. Im letzten Jahr habe ich nicht so gute Erfahrungen damit gesammelt, es nach dem vorzeitigen Klassenerhalt vor dem Finale so ein bisschen auslaufen zu lassen. Da fehlte gegen die Viktoria die letzte Restschärfe. Alles ist bei uns jetzt in Richtung Bonn ausgerichtet. Vor allem weil das Spiel in Mainz keine unmittelbare Wettbewerbskonsequenz mehr hat. Insofern binde ich das Spiel in diese Tage mit ein, die werden nochmal anstrengend für die Jungs“, betont der Kölner Fußballlehrer, der die Partie in Mainz aber dennoch keinesfalls schenken will: „Wir nehmen das Spiel ernst. Ich bin ein Freund davon, dass man im Rhythmus bleibt.“


Im letzten Saisonspiel stellt sich die Mannschaft beinahe von selber auf. Neben den Langzeit-Ausfällen Florian Hörnig, Maurice Exslager und Kristoffer Andersen fehlen in Mainz auch die verletzten Kusi Kwame und Cedric Mimbala sowie die gesperrten Christopher Theisen (5. Gelbe Karte) und Michael Kessel (10. Gelbe Karte). „Bei Kusi und Cedric reicht es noch nicht für den Samstag, bei beiden habe ich aber noch die Hoffnung, dass sie bis zum Endspiel in Bonn fit werden“, so der Trainer, der wieder auf den gegen Duisburg angeschlagen fehlenden Cauly zurückgreifen kann. Der Mittelfeldspieler wird die Südstädter wohl am Ende der Saison verlassen. Duisburg und Magdeburg sollen interessiert sein. Das Tor wird wie gegen den MSV Tim Boss anstelle von Andre Poggenborg hüten, der vor kurzem Vater geworden ist. Ob Spieler wie Hamdi Dahmani oder Markus Pazurek eventuell mal eine Pause bekommen, um den Akku aufzuladen, das hat Koschinat noch nicht abschließend entschieden: „Beide haben immer gespielt, und das bärenstark. Patschu hat mir aber schon signalisiert, dass er lieber auflaufen würde, um im Rhythmus zu bleiben.“

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