Teammanagerbericht: FC Germania Zündorf

Autor: Willi Dornbusch

11.12.2015

Gleich zweimal musste der Rettungsdienst angefordert werden

Kreisliga B - Staffel 2 | Teammanagerbericht FC Germania Zündorf

Germanen verlieren nicht nur 3:2 beim RSV Urbach II sondern auch noch Markus Demerci (Schlüsselbeinbruch), Gökhan Ayranci (Kreuzband) und Serdar Ekiz verletzungsbedingt, was viel schwerer ins Gewicht fällt als die verlorenen Punkte.


RSV Urbach II – Zündorf 3:2 (1:1): Irgendwie war der Nikolaus heute nicht ganz so gnädig den Zündorfern gegenüber. Zwar gingen die Gäste von der Heerstrasse in der 7. Minute durch einen Schuss aus 15m von Aziz Sajia mit 0:1 in Führung, doch so richtig fluppte es danach nicht. Urbach versuchte es nach 12 Minuten, doch aus 3 Metern wurde haushoch drüber gedroschen.

Markus Demerci machte mit einem guten Ding nach einer Viertelstunde das erste mal auf sich aufmerksam. Urbachs Möglichkeiten, die zwar gut vorbereitet waren, wurden mehr als einmal sehr kläglich vergeben. Als Markus Demerci sich unglücklich nach einem Rempler (25.) einen Schlüsselbeinbruch zuzog musste das erste mal der Rettungsdienst die Brucknerstrasse anfahren.

Urbach machte dann, 5 Minuten vor der Pause, den 1:1 Ausgleich, der hervorragend über die rechte Aussenseite eingeleitet und im 5 Meterraum abgeschossen wurde. Praktisch mit dem Pausenpfiff konnte erneut ein Rettungswagen angefordert werden, da sich Spielertrainer Gökhan Ayranci im Laufduell einen Schaden am Kreuzband zuzog.

Auch ohne Angreifer Serdar Ekiz, der nur noch humpeln konnte, wurden die zweiten 45 Minuten stark ersatzgeschwächt angegangen. Urbach wollte aus dem Pech der Germanen sofort Kapital schlagen, traf aber erst in der 60. Minute zum 2:1. Das es bei den Zündorfern, nach diesen herben Verlusten, nicht so gut laufen könnte war schon klar, und als Dominik Schmitz in der 62. Minute den Pfosten traf und Hasan Ceylan 3 Minuten später einen Freistoss in die Maschen setzte keimte noch einmal Hoffnung im Zündorfer Lager auf.

Doch weitere 5 Minuten nach dem 2:2 Ausgleich wurden diese mit dem Tor zum 3:2 für die Gastgeber jedoch geraubt. Urbach traf kurz danach noch das Lattenkreuz und in den letzten 10 Minuten konnten sich die Zuschauer an einem offenen Schlagabtausch erfreuen, wobei Hasan Ceylan die dickste Chance zum Ausgleich im Duell mit dem Schlussmann der Urbacher liegen ließ.

Fazit: Wahrscheinlich hätten die Germanen das Spiel unter normalen Umständen nicht verloren, aber die waren nicht gegeben. Doch das Ergebnis wurmte keinen im Gästelager, denn viel wichtiger als in einem Lokalderby den Kürzeren zu ziehen ist es das wichtigste das alle Akteure der Begegnung nach 90 Minuten gesund den Platz verlassen können.

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