18.12.2018

Rheinlöwen verfolgen Drittliga-Pläne

Der Bonner SC will sich nicht nur in der Regionalliga etablieren

Bild: Boris Hempel, rheinzoom.photo

Nach dem Ende der Ära Zillken konnte die Blau-Roten unter Interimstrainer Florian Hager die ersten zwei Spiele (bei Dortmund II und gegen Köln II) gewinnen und mussten sich nur dem Ligaprimus Viktoria Köln geschlagen geben. Das für Samstag geplante Duell gegen den TV Herkenrath fiel bekanntlich einer „Rabenattacke“ auf den Rasen des Sportpark Nord zum Opfer.

Somit überwintert der BSC mit drei Punkten Vorsprung zur Abstiegszone auf Rang 14 der Tabelle und kämpft auch in der Rückrunde um den Ligaerhalt. Auf Dauer ist das dem Verein jedoch zu wenig. Die Strukturen sollen professionalisiert werden und sogar die 3. Liga anvisiert werden. "Der Profifußball beginnt für uns ab Platz zehn in der Regionalliga. Diesen Bereich wollen wir in der kommenden Saison ins Visier nehmen, um dann in den nächsten zwei bis drei Jahren den Aufstieg anzupeilen", sagte der BSC-Vorsitzende Dr. Dirk Mazurkiewicz gegenüber dem Bonner General-Anzeiger.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird über eine Ausgliederung der Regionalligamannschaft nachgedacht, um frische Gelder zu akquirieren und den derzeitigen Etat von rund 600.000 Euro zu verdreifachen. "Wir wollen eine Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs, sprich der ersten Mannschaft, mit dem dazugehörigen Marketing und Vertrieb", so Mazurkiewicz.

Professioneller Fussball ist nach Ansicht der Verantwortlichen auch die Grundvoraussetzung, um mehr Zuschauer als bisher in den Sportpark Nord, der im Zuge der Professionallisierung ebenfalls modernisiert werden soll, zu locken. In der Hinserie wollten im Durchschnitt grade einmal 725 Zuschauer die zehn Spiele sehen.

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken