19.01.2019

Überraschender Schritt: Erfahrener Trainer verlässt Frechener Bezirksligist

Nach etwas mehr als einem Jahr trennen sich die Wege von Viktoria Frechen und Luciano Giordani zur Winterpause wieder.

„Ich habe für mich entschieden, dass ich aufhören möchte, denn es ergab für mich keinen Sinn mehr, dort weiterzuarbeiten“, begründet der scheidende Übungsleiter seinen Schritt. „In verschiedenen Bereichen habe ich einfach eine andere Denkweise“, so Giordani weiter, der zum Abschied aber auch versöhnliche Worte findet: „Ich muss mich bei allen Mitarbeitern des Vereins bedanken und wünsche diesem alles Gute“.

Der Trainer war Anfang November 2017 zur Frechener Viktoria gekommen, hatte dort zunächst die zweite Mannschaft und die Aufgabe als Leiter der Scoutingabteilung übernommen, seit Sommer dann aber zusammen mit André Otten bei der Bezirksliga-Mannschaft ein Trainerduo gebildet. Vereinspräsident Gianfranco di Salvo vermutet in diesem Zusammenhang, dass sich Giordani nicht mit der Aufgabenverteilung anfreunden konnte: „Er kam mit seiner Rolle als Co-Trainer nicht zurecht, daher erfolgte nun die Trennung. Ich wünsche ihm für seine weitere Zukunft als Trainer dennoch alles Gute“.

Die Trennung kommt für Außenstehende insofern überraschend, da sich Luciano Giordani am Rande der Frechener Hallen-Stadtmeisterschaften im Hinblick auf die Rückrunde noch angriffslustig und zuversichtlich gezeigt hatte (siehe Video!): „Wir wollen dort nochmal voll angreifen“, so der ehemalige Jugendspieler des 1. FC Köln und von Borussia Mönchengladbach.

Viktoria Frechen überwintert in der Bezirksliga Staffel 3 mit 29 Zählern auf Rang fünf und hat neun Zähler Rückstand zum Tabellenführer Sportfreunde Düren. Mehr Punkte wären durchaus möglich gewesen, denn in der letzten Partie der Vorrunde verspielte die Mannschaft gegen SW Düren in der Schlussphase noch den möglichen Sieg.

Viktoria-Trainer Luciano Giordani: Zuversicht trotz Enttäuschung


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