28.02.2019

Rheinlöwen drehen wieder das Spiel, TVH erneut mit leeren Händen

RL West: Der Bonner SC schlug Herkenrath mit 2:1 (0:0) und konnte sich somit im dritten Anlauf dieser Spielzeit erstmals gegen die Schwarz-Weissen durchsetzen.

Bild: Boris Hempel, rheinzoom.photo

Das Hinspiel in der Belkaw-Arena (3:3) und das Pokalduell auf dem Braunsberg (4:2) waren torreich geendet. Doch diesmal mussten die 511 Zuschauer im Bonner Sportpark Nord sich lange gedulden, ehe sie einen Treffer zu sehen bekamen.

Während im Umfeld ob der zuletzt guten BSC-Leistungen bereits von einem „Fussballfest“ ausgegangen wurde, hatte Bonns Trainer Markus Zschiesche explizit vor dem Gegner, der nichts mehr zu verlieren hat, gewarnt und sollte Recht behalten. Denn die Gäste verteidigten aufopferungsvoll und konnten somit das torlose 0:0 in die Pause retten. Die bis dato besten Chancen der Rheinlöwen hatten derweil Dennis Brock, der an TVH-Keeper Andreas Kath scheiterte und Hamza Salman, der aus kurzer Distanz übers leere Tor schoss, besessen.

Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff waren es dann sogar die Schwarz-Weißen, die auf der Gegenseite das erste Mal jubeln durften. Nach einem Freistoß von Michael Hasemann war es Kevin Dabo, der aus dem Gewühl heraus zum 0:1 für Herkenrath traf (49.).

Nach einer gut einer Stunde begann sich das Blatt allerdings wieder zu wenden. Erst traf der ehemalige TVH-Akteur Hamza Salman nach Brock-Vorarbeit zum 1:1 in die rechte Ecke (62.). Dann, keine 120 Sekunden später, konnte Markus Wipperfürth einen Fehler von Andreas Kath zum 2:1-Führungstreffer für den BSC nutzen. In der Schlussphase hatten Suheyel Najar und Robin Schmidt weitere Bonner Tore auf dem Fuß, verpassten diese aber.

Somit blieb es beim knappen 2:1-Erfolg für den BSC, der damit nach der Winterpause bereits sieben von neun möglichen Zählern einfahren konnte während Herkenrath auch im dritten Rückrunden-Spiel am Ende mit leeren Händen darsteht: „Ein Punkt war heute für uns drin, wir haben uns in diesem Jahr von Spiel zu Spiel gesteigert. Darauf können wir aufbauen“, so das Fazit von TVH-Trainer Giuseppe Brunetto. 

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