10.07.2019

Die Geschichte des 1. FC Köln

Der 1. FC Köln ist nicht nur der sechstgrößte Sportverein Deutschlands, sondern auch ein Verein mit jeder Menge Herz. Köln am Rhein gilt als offen und lebensfroh und genauso präsentiert sich auch der Fußballklub. Die Geschichte des FC geht zurück auf das Jahr 1948, als sich am 13. Februar der Kölner BC 01 und der SpVgg Sülz 07 zusammengeschlossen haben. Der 1. FC Köln war Mitgründer der Bundesliga im Jahr 1963 und holte sich im Folgejahr tatsächlich auch direkt den ersten Meistertitel. 

Der erste Präsident des 1. FC Köln war Franz Kremer. Sein Organisationstalent sowie sein sportliches Verständnis werden noch heute gelobt und machten den Verein in den 1960er Jahren groß.
Die Erfolgsgeschichte der Kölner liest sich wie folgt:


• Dreimal Deutscher Meister
• Viermal DFB-Pokalsieger

Kremer war an zwei Meisterschaften beteiligt (1962 und 1964) und verstarb im Jahr 1967 überraschenderweise.
Der Verein förderte mit eigenen Torwart-Trainern auch bekannte Torwart-Talente wie Bodo Illgner und Toni Schumacher und gilt auch heute noch als Talentschmiede mit einem großen Fokus auf der Jugendarbeit

Auf- und Abstieg des 1. FC Kölns

Bis 1998 spielte der Verein ausschließlich in der ersten Bundesliga. In diesem Jahr erfolgte dann der erste Abstieg. Nach dem Wiederaufstieg ging es für den Verein dann in der Saison 2000/2001 erneut in die zweite Liga, er stieg ein Jahr später wieder auf und 2003/04 wieder ab. 2004/05 qualifizierte sich der Klub wieder für die erste Liga ab der darauffolgenden Saison und stieg dann 2005/06 gleich wieder ab. 


Dieses ständige Hin und Her sprach dafür, dass der Verein für die zweite Liga zu gut und für die erste zu schlecht war – häufige Trainerwechsel taten ihr Übriges und schürten die Unsicherheiten. Nach einem erneuten Aufstieg im Jahr 2007/08 konnte der Verein sich anschließend für mehrere Jahre in der Bundesliga halten, stieg in der Saison 2011/12 jedoch wieder ab. 

In der jüngsten Zeit zog sich das Wechselspiel aus Auf- und Abstieg weiter durch und strapazierte die Nerven der Fans auch weiterhin. In der Saison 2017/18 spielte der Verein in der Bundesliga, stieg in 2018/19 wieder in die zweite Liga ab und qualifizierte sich dann wieder für die Bundesliga in der Saison 2019/20. 

Hier spielt der Klub seit 2004

Seit 2004 spielt der 1. FC Köln nicht mehr im Müngersdorfer Stadion, sondern im neugebauten Rheinenergiestadion und füllt die Ränge bei Bundesligaspielen dort regelmäßig mit knapp 50.000 Zuschauern. Die Fans feiern ihren Klub, halten ihm auch in harten Zeiten des Abstiegs die Treue und manche setzen sogar regelmäßig ihr Geld in Sportwetten auf den 1. FC Köln. 888 gilt als einer der renommiertesten Sportwettenanbieter in Deutschland und für FC-Fans kann diese Plattform eine gute Anlaufstelle vor dem nächsten Ligaspiel sein. 

Die Symbolfigur Lukas Podolski

In der Saison 2003/04 wurde der aus der A-Jugend geholte Spieler Lukas Podolski zum Star der Mannschaft und qualifizierte sich mit seinem guten Spiel auch später für die Deutsche Nationalmannschaft. Noch heute ist Lukas Podolski für viele Fans untrennbar mit dem 1. FC Köln verbunden, auch wenn er schon lange nicht mehr für den Klub aktiv ist. 

Zahlen und Fakten

• Mehr als 500 Spieler haben bisher das Trikot des Vereins in mindestens einem Pflichtspiel getragen. Würde man die Testspiele hinzuzählen, wäre die Zahl noch deutlich höher. Der 500. Spieler war Salih Özcan.


• Der Geißbock ist das Maskottchen des Klubs, nachdem zwei Jahre nach der Gründung des Vereins, Franz Kremer ein lebendiger Bock durch den Zirkus Williams auf einer Karnevalssitzung überreicht wurde. 

• Seit 1954 tragen alle Spieler den Geißbock auf ihrem Trikot

Die Trainer des 1. FC Köln

Im Zuge zahlreicher Auf- und Abstiege haben die Trainer beim 1. FC Köln regelmäßig gewechselt und werden häufig auch mitten in der Saison ausgetauscht. Von 1987 bis 1990 war Christoph Daum Trainer des 1. FC Kölns, gefolgt von Erich Rutemöller, welcher dann in der unruhigen Saison 1991/92 von Udo Lattek abgelöst wurde. Danach leitete Hannes Linßen die Mannschaft und wurde später gegen Jörg Berger ausgetauscht. Christoph Daum kehrte 2007 zum 1. FC Köln zurück und trainierte den Klub bis 2009. Auch heute ist er weiterhin ein großer Verfolger des Clubs. 


Peter Stöger war von 2013 bis 2017 beim FC tätig und wurde dann von Stefan Ruthenbeck abgelöst. In der Saison 2018/19 waren erst Markus Anfang und dann André Pawlak für den FC tätig. In der kommenden Saison 2019/20 kommt Achim Beierlorzer und soll den Verein dann hoffentlich wieder länger in der ersten Liga halten. 

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