Rödinghausen auf Aufstiegskurs

Regionalliga West: Wuppertaler SV – SV Rödinghausen, 1:4 (0:1)

15. Februar 2020, 23:31 Uhr

Mit 1:4 verlor Wuppertaler SV am vergangenen Samstag zu Hause deutlich gegen den SV Rödinghausen. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von Rödinghausen. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Das Hinspiel hatte beim 3:0 mit dem Gast seinen Sieger gefunden.

Felix Backszat besorgte vor 1.871 Zuschauern das 1:0 für den Spitzenreiter. Einen Torerfolg in Halbzeit eins verbuchte lediglich der SVR, womit man eine knappe Führung mit in die Kabinen nahm. WSV stellte in der Pause personell um: Arjan Duraj ersetzte Tjorben Uphoff eins zu eins. Linus Meyer erhöhte den Vorsprung des SV Rödinghausen nach 54 Minuten auf 2:0. Rödinghausen wechselte einen nominellen Verteidiger für einen anderen: Björn Schlottke kam für Lars Lokotsch (58.). Simon Engelmann beseitigte mit seinen Toren (60./71.) die letzten Zweifel am Sieg des SVR. Mike Osenberg, der von der Bank für Viktor Maier kam, sollte für neue Impulse bei Wuppertaler SV sorgen (64.). Der SV Rödinghausen tauschte zwei etatmäßige Verteidiger: Lukas Kunze ersetzte Eros Dacaj (70.). Osenberg gelang in der Nachspielzeit noch der Ehrentreffer für WSV (90.). Als Referee M. Stegemann (Bonn) die Begegnung schließlich abpfiff, war das Heimteam vor heimischer Kulisse mit 1:4 geschlagen.

Wuppertaler SV findet sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang 15. In der Defensive drückt der Schuh bei WSV, was in den 46 kassierten Treffern zum Ausdruck kommt. Nun musste sich Wuppertaler SV schon elfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und fünf Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.

Wer soll Rödinghausen noch stoppen? Der SVR verbuchte gegen Wuppertaler SV die nächsten drei Punkte und führt das Feld der Regionalliga West weiter an. Der Defensivverbund des SV Rödinghausen steht nahezu felsenfest. Erst 15-mal gab es ein Durchkommen für den Gegner. Rödinghausen knüpft mit dem Sieg an die guten Auftritte in der bisherigen Saison an. Insgesamt sammelte der SVR 18 Siege, zwei Unentschieden und kassierte nur drei Niederlagen. Den bitteren Geschmack einer Niederlage erlebte der SV Rödinghausen seit einiger Zeit nicht mehr. Exakt zehn Spiele ist es her.

Am kommenden Samstag tritt WSV bei der SG Wattenscheid 09 an, während Rödinghausen einen Tag später den TSV Alemannia Aachen empfängt.

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