11.03.2018

Abwehr desolat: Zur Halbzeit war das Spiel entschieden!

Der FC Wegberg-Beeck musste bei seinem ersten Auftritt nach der Winterpause eine bittere 5:1-Pleite beim SC Wiedenbrück hinnehmen.

Bild: Michael Schnieders

„Nach dem 0:1 sind bei uns wieder alle Dämme gebrochen. So wie wir es ab diesem Zeitpunkt verteidigt haben, funktioniert Regionalliga einfach nicht, erst recht nicht gegen einen sehr guten Gegner und dann fährst du mit einem langen Gesicht nach Hause“ fasste Beecks Teamchef Friedel Henßen die Begegnung zusammen. Die Gastgeber waren vor 412 Zuschauern im Jahnstadion mit ihrer ersten richtigen Chancen nach 15 Minuten in Front gegangen. Nach einem Freistoß war es Julian Wolff, der per Kopf zum 1:0 traf.

Bereits kurz darauf hatten die Gäste eine gute Ausgleichschance, als Danny Fäuster nach einem Holtby-Freistoß knapp über das SCW-Gehäuse köpfte. Anschließend hatten die Beecker zunächst Glück, dass ein Heber von Daniel Brinkmann über die Latte ging, doch nach 28 Minuten gelang Marvin Büyüksakarya im zweiten Versuch, nachdem FCWB-Keeper Stefan Zabel zunächst abgewehrt hatte; schließlich das 2:0 (28.). Weitere vier Zeigerumdrehungen später sorgte Robin Twyrdy dann ebenfalls per Kopfball nach einer Ecke für die komfortable 3:0-Pausenführung der Hausherren (32.)


Nach dem Seitenwechsel konnte Shpend Hasani per Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 3:1 nochmal etwas für Hoffnung beim Aufsteiger sorgen (60.). Diese währte allerdings nur kurz, da David Hüsing sechs Minuten später eine zu kurze Rückgabe auf Stefan Zabel nutzen und aus spitzem Winkel zum 4:1 treffen konnte (66.). Für den Endstand sorgte anschließend Marvin Büyüksakarya, der aus der Distanz, durch zahlreiche Spieler, seinen Doppelpack schnürte und das 5:1 (71.) erzielte. In der Folge hätte Wiedenbrück das Ergebnis sogar noch höher gestalten können.

„In der Verfassung – natürlich nach einer langen Pause – braucht man nicht vom Abstieg oder Nichtabstieg reden, sondern wir müssen einfach gucken, dass wir schnellstmöglich in die Spur zurückkommen und dann ab nächsten Samstag wieder eine Mannschaft auf den Platz bringen, die alles in die Wagschale wirft“ wollte Henßen anschließend nichts vom Abstiegskampf hören, sondern fokussierte sich auf das Wesentliche, das entsprechende Abwehrverhalten auf den Platz zu bringen. 

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