08.07.2018

Aufbruchstimmung bei Weidenpescher B-Ligist

Der JSV Köln 96 treibt seine Planungen voran und konnte bereits namhafte Verstärkungen verpflichten.

Unter der Ägide des neuen Trainers Wolfgang Rieger (RHEINFUSSBALL berichtete) konnte sich der B-Ligist zuletzt mit zwei Bezirksliga-erfahrenen Akteuren verstärken. Während Emre Hendem vom TFC Köln nach Weidenpesch wechselt, kommt Abdülkerim Ece vom ehemaligen Club des Übungsleiters, dem FC Rheinsüd Köln.

Stürmer Hendem absolvierte für den TFC in der vergangenen Spielzeit 27 Partien in denen er neun Treffer erzielte und sieben Vorlagen beisteuerte. Vor seiner Zeit beim A-Ligisten spielte der 25-jährige bereits für den DSK Köln und CfR Buschbell in der Bezirksliga. Er soll beim JSV nun vor allem Toptorjäger Serhat Yildiz ersetzen, der sich nach 29 Toren in 24 Partien im Sommer abmeldete.

Der 29 Jahre alte Ece lief derweil in den vergangenen beiden Jahren für den FCR auf und kam in dieser Zeit auf 32 Einsätze, sowie sieben Tore und acht Vorlagen. Zuvor war der Mittelfeldspieler für Neubrück und ebenfalls den TFC Köln in der Kreisliga A aktiv. Weitere Bezirksliga-Erfahrung konnte er zuvor schon beim SC Rondorf sammeln.

Trainer Rieger glaubt, „dass wir derzeit auf einem ganz guten Weg sind“. Zudem erfüllte sich für den 40-Jährigen noch eine 'Herzensangelegenheit, denn neben den beiden Neuzugängen konnte auch sein bisheriger Co-Trainer, René van Lenten, vom Konzept des Vereins überzeugt werden. Somit wird Rieger auch beim JSV von seinem langjährigen Weggefährten unterstützt. Neben der Zeit beim FC Rheinsüd hatten die Beiden bereits schon beim DSK Köln und Deutz 05 erfolgreich zusammengearbeitet: „Über die über die vier Jahre hat sich auch eine große Freundschaft entwickelt. Wir ticken vom Fussball her gleich und verstehen uns blendend“.

In altbewährter Konstellation wollen Rieger und van Lenten beim JSV Köln 96 nun etwas aufbauen, um den Club wieder in den Bereich des Verbandsfussballs, ab Bezirksliga aufwärts zu führen. Dabei erhält das Duo auch starke Unterstützung: „Ich musste in der Bezirks- und Landesliga teilweise mehr mit Spielern sprechen. Die Verantwortlichen versucht mir alles abzunehmen, sodass ich mich aufs Sportliche konzentrieren kann. Das erzeugt Aufbruchstimmung bestätigt auch meine Entscheidung, zum JSV gegangen zu sein“, ist Rieger voll des Lobes für die sportliche Leitung Genclerbirligis.

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