21.03.2019

Auswärtsdreier für Germania

BZL 1: Rheingold Poll unterlag Geyen mit 0:3 (0:2).

Bereits nach sieben Minuten gingen die Gäste durch Florian Niggemann mit 0:1 in Führung (7.). Diese konnte Dennis Gardawski in der 24. Minute auf 0:2 ausbauen. „Die zwei frühen Tore waren in einem sehr zerfahrenen Spiel mit vielen Nickligkeiten und (Verletzungs)Unterbrechungen ein bisschen der Türöffner“, so Germania-Trainer Björn Effertz.  

Sein Gegenüber an der Poller Seitenlinie, Wolfgang Rieger, konstatierte dagegen: „Wir haben schlecht gespielt und sind in der ersten Halbzeit gar nicht auf dem Platz gewesen“. Nach dem Seitenwechsel war seine Mannschaft dann zwar „bemüht, aber ohne jegliche Torgefahr“. Doch auch Effertz' Team konnte seine Chancen in einer Partie, die aufgrund eines Hagelschauers unterbrochen werden musste, ihre Chancen nicht mehr gut ausspielen.

Nichtsdestotrotz legte Geyen in der Nachspielzeit noch das dritte Tor nach. Nach feinen Pass von Benny Niggemann war es Gardawski, der alleine auf VfL-Keeper Jasper Moers zulief und zum 0:3-Endstand vollstreckte (94.), somit seinen Doppelpack schnürte.

„Was mich sehr gefreut hat ist, dass wir zu Null gespielt haben, defensiv sehr stabil waren. Gegen den Ball hat uns etwas die Power gefehlt, aber auch da werden wir in den kommenden Wochen dran arbeiten. Alles in allem war es ein gelungener Auftakt und man muss absolut zufrieden sein“, so Effertz abschließendes Fazit.

„Wir haben verdient verloren. Mittlerweile sind sechs Spieler verletzt und gesperrt. Wir fahren am Sonntag mit dem letzten Aufgebot nach Frielingsdorf. Das Spiel hat schon Endspielcharakter für den Abstiegskampf. Wir müssen uns langsam zusammenreißen und das alte Poller Gesicht wieder zeigen und den Fußball leben und kämpfen“, konstatierte derweil VfL-Coach Wolgang Rieger.

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