12.03.2018

Blau-Weiße drehen in der Schlussphase das Spiel

Der FC Pesch unterlag dem FC BW Friesdorf mit 1:2 (0:0).

Bild: Michael Schmidt

„Das war heute schon recht deprimierend“ brachte Peschs Trainer Ali Meybodi die Stimmung auf den Punkt. Die Gäste übernahmen zwar erwartungsgemäß die Spielkontrolle und kamen zu guten Chancen, doch „die Jungs haben sich sehr gut an die taktischen Vorgaben gehalten und durch viel Laufbereitschaft die Friesdorfer von unserem Tor ferngehalten So waren der Gegner, wenn dann nur bei Standards vor unserem Tor.“ 

Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte auf diese Weise Friesdorfs Amir Ali Mostowfi, als er nach Ecke an FCP-Keeper Christian Tokgözoglu scheiterte.“Von der ersten bis zur letzten Minute stand Pesch sehr tief und hat die Räume eng gemacht. Dennoch hätten wir zur Halbzeit führen müssen“ so die Einschätzung von FCBW-Trainer Giuseppe Brunetto.

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel waren es dann die Gastgeber, die etwas überraschend in Führung gingen. Einen Konter konnte Deniz Kayla zum 1:0 (55.) abschließen. „Wir sind dann kopflos geworden und haben erst mit dem 1:1 wieder an den ersten 55 Minuten angeknüpft“ so Brunetto. Tatsächlich hätte Pesch nach dem Führungstreffer seinen Vorsprung sogar noch ausbauen können. Zunächst scheiterte George Shkri nach einer Eins-gegen-Eins-Situation aus spitzem Winkel. Dann fand Gaetan Maison mit einem sehenswerten Freistoß aus rund 30 Metern seinen Meister in Friesdorfs Keeper David Weidner.

Nachdem die Hausherren das 2:0 verpasst hatten, schlugen die Blau-Weißen auf der anderen Seite eiskalt zu. Nach einer Unachtsamkeit nach einem Eckball war es Blendi Idrizi, der das 1:1 (81.) erzielen konnte. Weitere fünf Minuten später kam es für die Kölner noch dicker, denn Friesdorf traf in Person von Recep Kartal zum 1:2 (86.) und drehte somit das Spiel. „Da sind wir nicht entschlossen genug in die Zweikämpfe gekommen“ ärgerte sich Meybodi, dass sich seine Mannschaft noch die Butter vom Brot nehmen ließ. Kurz zuvor hatte Pesch noch Glück gehabt, dass ein Friesdorfer Schuss nur an die Latte gegangen war.

„Wir haben Vieles gut gemacht und am Ende zweimal geschlafen und die punkte wieder aus der Hand gegeben. das tut mir für die Jungs echt leid. Spielerisch waren wir zu keiner Zeit unterlegen. Natürlich hat Friesdorf die Qualität in den einzelnen Spielern, aber wir haben gesehen, dass wir mit den oberen Mannschaften mithalten können. Ärgerlicherweise hat es wieder einmal nicht gereicht“ so das ernüchternde Fazit von Peschs Trainer Peter Mauss.

„Insgesamt war es ein verdienter Sieg gegen ein aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, der uns das Leben sehr schwer gemacht hat. Ich habe eine Truppe mit starker Mentalität“ war es für Friesdorfs Trainer Giuseppe Brunetto derweil ein gerechter Erfolg.


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