17.08.2018

Das ändert sich im Spielbetrieb 2018/19

Die neue Saison bringt auch in diesem Jahr wieder einige Veränderungen im Fußball-Verband Mittelrhein mit sich.

Die neue Spielzeit am Mittelrhein startet am Freitag, 24. August 2018. Borussia Freialdenhoven empfängt bei der offiziellen FVM-Saisoneröffnung um 19.30 Uhr den 1. FC Düren. Im Rahmen dieses Spiels zeichnet der FVM zudem die Sieger im ODDSET-Fair-Play-Pokal der Herren und FVM-Fair-Play-Pokal der Frauen und Junioren aus. 

Saisoneröffnung immer in der Mittelrheinliga
„Wir haben das Konzept für die Saisoneröffnung angepasst“, erklärt der Vorsitzende des Verbandspielausschusses, Markus Müller. „Künftig wird das erste Spiel der neuen Saison immer in der Mittelrheinliga ausgetragen. Damit wollen wir den besonderen Stellenwert unserer höchsten Liga weiter stärken.“ Interessierte Vereine können sich beim FVM bewerben.

Sperre nach der fünften gelben Karte

Nach den positiven Erfahrungen mit der Sperre nach der fünften gelben Karte in der Mittelrhein- und Landesliga der Herren hat sich der Verbandsspielausschuss dazu entschieden, diese Sperre nunmehr auch in der Herren-Bezirksliga und damit auf der kompletten Verbandsebene einzuführen. „Wir stellen fest, dass eine drohende Sperre offenbar positiven Einfluss auf die Spielweise hat“, erklärt Müller. „Unser Ziel ist es, mit der Regelung langfristig die Anzahl der Verwarnungen zu reduzieren und den Fair-Play-Gedanke auf allen Ebenen zu stärken.“

Vierter Wechsel in der FVM-Pokalrunde möglich
Dem Beispiel des DFB-Pokals folgend sind auch beim Bitburger-Pokal und Bitburger-Kreispokal im Falle einer Verlängerung vier statt drei Auswechslungen pro Team erlaubt. Die Regeländerung dient dem gesundheitlichen Schutz der Akteure und gilt von der ersten Runde an.

Zweitspielrecht für Ü32-Herren
Erstmals können Spieler, die in der Ü32-Mittelrheinliga spielen bzw. spielen wollen, vom neuen Zweitspielrecht Gebrauch machen. „Wir wollen den Spielern, die noch im ‚normalen‘ Spielbetrieb aktiv sind, die Möglichkeit geben, auch in der Ü32-Mittelrheinliga zu spielen“, erklärt FVM-Staffelleiter Alfons Arnoldy. Voraussetzung für das Zweitspielrecht ist, dass der Hauptverein selbst keine Ü32-Mannschaft stellen kann und seine Zustimmung erteilt. Die Zweitspielgenehmigung ist je Mannschaft auf fünf Spieler pro Saison begrenzt und längstens eine Spielzeit gültig.

Sondergenehmigung in der WDFV-Jugendspielordnung
Zur Förderung benachteiligter Kinder ist Ende Juni eine Ergänzung der WDFV-Jugendspielordnung in Kraft getreten, die körperlichen und/oder geistigen beeinträchtigten Kindern ein Spielrecht in einer jüngeren Altersklasse ermöglicht. „Die Regelung soll den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, weiterhin im Regelspielbetrieb zu spielen und ihrer Entwicklung gemäß in eine Mannschaft integriert werden zu können“, erklärt der Vorsitzende des Verbandsjugendausschusses, Rudi Rheinstädtler. Der Verein muss den Antrag bis zum 31. Dezember beim zuständigen Kreisjugendausschuss einreichen. Beizufügen sind ein Behindertenausweis oder das Attest eines Facharztes. Die Spielerlaubnis gilt für Spielklassen auf Kreisebene und für die Dauer eines Spieljahres. Alle Informationen unter www.wdfv.de.

FVM-Liga inklusiv
Am 1. August ist der Startschuss für die inklusive Fußball-Liga im FVM gefallen. Nach einer Pilotphase 2017 unter Federführung von „Tabalingo integrativ“ und nach drei Testturnieren im Frühjahr 2018 geht die „FVM-Liga inklusiv“ in ihre erste offizielle Saison. Gespielt wird in Turnierform – etwa ein Turnier pro Monat – und in den zwei Altersstufen U17 und Ü17. An den vorbereitenden Turnieren im Frühjahr nahmen sechs U17-Teams und zehn Ü17-Mannschaften teil. Staffelleiter ist Jakob Wegener (jakob.wegener@fvm.de). Die Spieldaten (Spieltag, -ort, Ergebnisse, Tabellen) sind auf FUSSBALL.DE nachzulesen. „Wir möchten den inklusiven Spielbetrieb fördern und für beeinträchtige Menschen viele Spielmöglichkeiten schaffen. Die FVM-Liga inklusiv ist ein weiterer wichtiger Schritt“, so Rheinstädtler.

Schiedsrichter: Patenmodelle

Um neuen Schiedsrichtern den Einstieg in ihr neues Hobby zu erleichtern, haben die Schiedsrichterauschüsse in diesem Jahr verschiedene Patenmodelle ins Leben gerufen. So werden alle „Neulinge“ begleitet, damit sie die Abläufe vor Ort kennenlernen und die Spielleitung mit dem Paten in der Halbzeit und nach dem Spiel analysieren. Zudem können sie Spiele im Tandem pfeifen: Die erste Halbzeit leitet der erfahrene Schiedsrichter und erklärt seine Laufwege, Position bei Standard-Situationen und Entscheidungen, der Neue folgt ihm auf dem Platz. In der zweiten Halbzeit wird getauscht und nach dem Spiel die Partie analysiert. Ein weiteres Modell ist das Coaching per Headset. Dabei gibt der Pate am Spielfeldrand den dann schon etwas erfahreneren Schiedsrichtern Hinweise zu Laufwegen usw. In die Entscheidungen mischt sich der Coach nicht ein. Erst im Anschluss wird das Spiel wieder gemeinsam analysiert. Seit Jahresbeginn werden zudem nicht nur auf FVM-Ebene, sondern auch in den Fußballkreisen 60 Headsets eingesetzt.

FVM in den sozialen Netzwerken
Wer am Fußballgeschehen im Verbandsgebiet interessiert ist, kann dem FVM bei Facebook, Twitter und Instagram folgen.

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