15.04.2016

Das sinkende Schiff FSV

Kreisliga C1: Beim FSV Köln 99 II muss der Knoten platzen oder es geht bald runter.

Beim 1. FSV Köln 99 II hängen im Moment die Köpfe. Die Ergebnisse der letzten Spiele verbreiten schlechte Laune. Auch der Trainer Guido Homburg hatte genug und legte mit sofortiger Wirkung sein Traineramt nieder. Noch kein Punkt konnte in der Rückrunde erspielt werden. Es wird höchste Zeit, dass die Köpfe wieder nach oben gehen und in den Ring des Abstiegskampfes eingestiegen wird. Sonst droht der Abstieg in die Kreisliga D.

Die Mannschaft hat im Moment nicht nur Sand, sondern ganze Felsen im Getriebe. Der FSV Köln 99 II befindet sich auf einem Abstiegsplatz, in den letzten sieben Spielen gingen die Kölner immer als Verlierer vom Platz. Dabei hagelte es saftige Niederlagen. Trauriger Höhepunkt der letzten Spiele: Eine 0:13-Niederlage gegen den SC West Köln II. Das war auch für Trainer Guido Homburg zu viel. Der Coach legte noch am Sonntag mit sofortiger Wirkung sein Traineramt nieder. Grund dafür waren die letzten Liga-Ergebnisse des FSV Köln und die dabei von der Mannschaft an den Tag gelegte Einstellung.

Der Brocken muss nun aus dem Getriebe gelöst werden, ein Neuanfang muss her. Jetzt wartet allerdings mit Ditib Chorweiler ein starker Gegner auf die Trainerlose Mannschaft. Der Dritte der Liga hat noch alle Möglichkeiten, die Meisterschaft zu erreichen und bestimmt kein Mitleid mit dem 1. FSV Köln 99 II. Die Chorweileraner sind in der Rückrunde bisher ungeschlagen, haben die Spitze fest im Blick und gingen schon im Hinspiel als souveräner Sieger vom Platz. Damals hieß es nach 90 Minuten 5:0 für den Gastgeber. Am Wochenende spricht auch wieder alles für die Mannschaft um Trainer Selami Ayhan. Vielleicht ist aber nach dem Abgang von Guido Homburg auch der Knoten beim 1. FSV Köln 99 II geplatzt und der Ernst der Lage wird der Mannschaft bewusst. In den nächsten acht Spielen muss für das Team unbedingt etwas Zählbares her, sonst ist schon bald Schicht im Schacht. 

Autor: Luise Kropff

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