18.09.2018

„Denke, dass ich als Trainer Potenzial habe“

Neubrücks Ex-Coach Hasan Ramadani möchte zurück in den Fussball.

Bild: Ben Horn

Im Anschluss an den Bezirksliga-Aufstieg mit Rot-Schwarz Neubrück 2016 zog sich Hasan Ramadani vom Fussball zurück, um sich auf Familie und Arbeit zu konzentrieren. Mehr als zwei Jahren nach seinem Abschied würde der ehemalige Regionalliga-Spieler jedoch gerne wieder eine ambitionierte Aufgabe an der Seitenlinie übernehmen.

Hasan Ramadani, nach zwei Jahren Abstinenz zieht es Sie zurück in den Fussball: Wie kam es zu dieser Entscheidung?


Die Pause hat mir sehr gut getan. Ich merke, dass mein Akku wieder voll ist und ich wieder auf dem Fußballplatz stehen möchte. Es hat mir sehr gefehlt die letzten Wochen beziehungsweise Monate. Aus diesem Grund möchte ich meiner Leidenschaft wieder nachgehen.,,

Bis 2016 trainierten Sie den SV Rot-Schwarz Neubrück: Was haben Sie seitdem gemacht? 

Nach der Zeit in Neubrück wollte ich mich eigentlich mehr um Familie und Job kümmern. Leider kam alles ein wenig anders, denn ich hatte im Januar 2017 eine schwere Schulterverletzung, die mich fast 7 Monate außer Gefecht setzte. Also hatte ich viel Zeit, um ein anderes Training kennenzulernen, das da heißt Reha.

Nach dem Bezirksliga-Aufstieg verließen Sie Neubrück. Wie haben Sie die weitere Entwicklung dort verfolgt? 

Natürlich habe ich Neubrück weiterhin verfolgt.. Es war der erste Verein, der mir die Chance gegeben hat Trainer zu sein. Es war eine unvergessliche Zeit für mich und umso mehr tut es mir einfach leid, dass es diesen Verein nicht mehr gibt. Die genauen Gründe warum es dazu kam, weiß ich jedoch nicht.

Haben Sie noch Kontakt zu alten Weggefährten? 

Selbstverständlich! Man schreibt mit s,einen alten Spielern, ab und an und sieht sich auf den Fußballplätzen. Es ist immer wieder schön die Jungs zu sehen, egal bei welchem Verein sie jetzt spielen.

Welche Art von Aufgabe schwebt Ihnen nun vor? 

Ich bin ehrlich: Ich hätte auch echt gerne wieder selbst ein wenig gespielt, weil es einfach unheimlich Spaß macht. Nur leider halten mein Knie und die Schulter meiner Spielweise nicht mehr stand. Daher bleibt für mich nur der Trainer und sonst erstmal nichts anderes. Auf diesem Weg möchte ich mich bei Marco Pohl und Erkan Sarkin bedanken, die mir die Möglichkeit gegeben haben in ihrem Verein zu testen, ob ich es noch kann. Leider bin aber durchgefallen (lacht)!

Wo möchten Sie langfristig noch hin als Trainer?

Ich denke, dass ich Potenzial habe als Trainer. Bis in welche Klasse kann man schwer sagen. Wichtig ist, dass ich in den nächsten Jahren meine Trainerscheine mache. Dann kann man sehen wo die Reise hingeht.

Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit Hasan Ramadani interessiert sind, unterstützt RHEINFUSSBALL gerne bei der Kontaktaufnahme.

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