07.10.2018

Der Tabellenführer macht das halbe Dutzend voll

Viktoria Köln schlug den TV Herkenrath mit 6:1 (3:0). Bereits zur Pause war das Spiel entschieden.

Bild: Nikola Antoski

„In den ersten zehn Minuten haben wir gut angefangen, aber danach dem Gegner zuviel Raum gelassen und keine Zweikämpfe mehr gewonnen“, sah TVH-Trainer Chris Burhenne, dass seine Mannschaft vor 1144 Zuschauern im Sportpark Höhenberg früh ins Hintertreffen geriet. Nach einem Steilpass von Albert Bunjaku konnte Christian Derflinger frei vor dem Gäste-Gehäuse auftauchen und das 1:0 für die Viktoria erzielen (18.). 

Nur vier Minuten später avancierte der Torschütze zum Vorbereiter und steckte für Kevin Holzweiler durch, der daraufhin bereits auf 2:0 (22.) erhöhte. Auf Seiten Herkenraths hatte derweil Baris Sarikaya vor dem Doppelschlag die Riesenchance zur Führung gehabt, doch der Ball war ihm nach einer Flanke versprungen.

Stattdessen liefen die Gäste „wieder einmal hinterher und der Gegner konnte alles machen, was er wollte“, so Burhenne, der nach einer halben Stunde auch den dritten Treffer gegen seine Elf hinnehmen musste. Nach einem Abpraller war es erneut Holzweiler, der aus halbrechter Position für die Höhenberger traf (3:0,30.). Nur 180 Sekunden später konnte TVH-Keeper Andreas Kath per Fußabwehr gegen Bunjaku ein viertes Gegentor verhindern. Sein Gegenüber im Kölner Kasten, Sebastian Patzler, verhinderte derweil gegen Sarikaya den Anschluss und so ging es mit dem klaren Drei-Tore-Vorsprung für die Höhenberger in die Pause.

„Ich habe in der Halbzeit gesagt: Wir lassen uns nicht abschießen und kämpfen uns zurück. Macht das 3:1, dann ist es wieder ein offenes Spiel“, sollte Trainer Burhenne tatsächlich Recht behalten. Erst scheiterte Vincent Geimer noch an Patzler, doch kurz darauf konnte er den Viktoria-Schlussmann per Flugkopfball zum 3:1 (61.) überwinden. Anschließend hatte Lars Lokotsch gar die Gelegenheit zum 3:2, konnte aber im letzten Moment noch durch Patrick Koronkiewicz gestoppt werden.

Die Folge war, dass die Viktoria auf der Gegenseite nochmal eine Schlussoffensive startete und das Ergebnis durch Treffer von Sven Kreyer (4:1,77.) und Bunjaku (5:1,82.) in die Höhe trieb. „Anstatt das 3:2 zu machen haben wir den Gegner durch dumme Ballverluste wieder eingeladen, um ein paar Tore zu schießen“, war Burhenne bedient. Doch damit nicht genug, konnte Derflinger sogar noch das halbe Dutzend voll machen und in der Schlussminute sehenswert zum 6:1-Endstand treffen (90.). „Das ist dann leider zum Weinen, aber wir müssen weiter hart arbeiten und nächste Woche wieder neu anfangen“, richtete der Trainer seinen Blick bereits auf die nächsten Aufgaben.

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