12.01.2019

Ehemaliger FCBW-Coach übernimmt beim TVH

Brunetto: „Kann mir eine langfristige Zusammenarbeit vorstellen“

Knapp zwei Monate nach seinem Rücktritt bei Blau-Weiß Friesdorf ist Giuseppe Brunetto zurück im Geschäft und steht zukünftig in Herkenrath an der Seitenlinie. Ursprünglich wollte der Trainer nach dreieinhalb Jahren beim Bonner Mittelrheinligisten in dieser Spielzeit keine neue Aufgabe mehr übernehmen (RHEINFUSSBALL berichtete). 

Die Anfrage vom TVH und die Herausforderung in der Regionalliga zu arbeiten, bewegten den 45-Jährigen nun aber zum Umdenken. Möglich erscheint darüber hinaus auch, dass der Übungsleiter nach der Saison den Neuaufbau in der Mittelrheinliga anleiten wird, wie der Trainer im Interview verrät: 

Giuseppe Brunetto, wie kam es zu der Entscheidung, schon zur Winterpause wieder eine neue Aufgabe zu übernehmen?

Eigentlich wollte ich, wie man so schön sagt, den „Akku komplett aufladen“ und keine Aufgabe bis Ende der Saison übernehmen. Als sich Mick Thelen bei mir gemeldet hat, war der Akku aber schon mehr als aufgeladen .

Warum fiel Ihre Wahl auf den TV Herkenrath?
Herkenrath gibt mir die Möglichkeit meinen Traum in Erfüllung gehen zu lassen in der Regionalliga arbeiten zu dürfen. Ich bekomme schon Gänsehaut, wenn ich an das erste Rückrundenspiel in Essen denke.

Mit welchen Zielen sind Sie dort angetreten?
Mein primäres Ziel ist selbstverständlich, sportlich mit den Jungs die Klasse zu halten ohne die Entwicklung von jedem Einzelnen zu vernachlässigen.

Die Situation beim TVH ist momentan nicht einfach. Macht grade das für Sie vielleicht auch den Reiz aus?
Das ist immer eine große Herausforderung . Es ist nicht das erste Mal, dass meine Jungs und ich in Vergangenheit ähnliche Situationen durchgemacht haben. Ich kenne die meisten Spieler von Herkenrath und bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam den Klassenerhalt meistern können, obwohl es eine Mammutaufgabe wird.

Können Sie sich auch längerfristig eine Zukunft am Braunsberg vorstellen?
Sicherlich kann ich mir diese vorstellen, denn schließlich habe ich auch in Leverkusen und Friesdorf längerfristig gearbeitet.

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