07.12.2018

Fall Modeste: Urteil ist gefallen

Die FIFA hat Zahlungsansprüche des FC-Stürmers gegen seinen früheren Verein Tianjin Quanjian anerkannt.

Bild: 1. FC Köln

Der Welt-Fußballverband ist am heutigen Freitag der Klage von Anthony Modeste gegen den chinesischen Club teilweise gefolgt. „Die FIFA-Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten hat dem Spieler diejenigen offenen Zahlungsansprüche zugesprochen, die er zum Anlass seiner Kündigung genommen hat. Gleichzeitig sieht die angerufene Instanz aber keinen Anlass dazu, ihm Schadenersatz zuzusprechen", so Modestes Anwalt Dr. Markus Buchberger.

Da noch keine Begründung vorliege, sei die Entscheidung noch nicht nachvollziehbar. "Fest steht aber, dass die Möglichkeit besteht, die Entscheidung vor dem nun zuständigen Court of Arbitration for Sport (CAS), Lausanne anzugreifen“, so der Rechtsbeistand des Franzosen weiter.

In das Verfahren zwischen Anthony Modeste und Tianjin Quanjian FC ist der 1. FC Köln nicht involviert. Jedoch hatte die FIFA das Registrierungsverfahren für eine Spielgenehmigung von Anthony Modeste für den 1. FC Köln zuletzt ausgesetzt. Dazu sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle: „Wir werden nun sorgfältig prüfen, welche Auswirkungen die Entscheidung der FIFA auf das Verfahren über die Erteilung der Spielberechtigung hat“.

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