22.04.2018

FC: Länderspielpause als Knackpunkt?

Ausgerechnet nach dem Derbysieg gegen Leverkusen soll die Stimmung in der Kölner Mannschaft gekippt sein.

Bild: Boris Hempel, rheinzoom.photo

Nach Informationen des „Geissblog.Koeln“ sollen in der Zeit, als die FC-Profis eigentlich dreieinhalb freie Tage zur Erholung bekamen, deren Berater die Gespräche gesucht haben, um mit den Spielern über ihre Zukunft zu sprechen. „In der Länderspielpause hat sich alles verändert. Nach der spielfreien Woche ging es unter den Spielern fast nur noch darum, wer wohin wechselt, wenn es nicht mit dem Klassenerhalt klappt“ so ein Insider gegenüber dem Internetportal. 

Anschließend sei bereits im Training ein Abfall der Intensität zu spüren gewesen, der dann in der 'Nicht-Leistung' des 1. FC Köln bei der 0:6-Pleite in Hoffenheim gipfelte. Einige Akteure waren dort offensichtlich mit den Gedanken schon woanders und leisteten sich kapitale Aussetzer. Am nächsten Spieltag folgte dann das Remis vor eigenem Publikum gegen Mainz, das im Endeffekt auch die letzten realistischen Hoffnungen auf den Klassenerhalt zerstörte.

Falls die Berichte über die Ausgangslage für diese Ergebnisse stimmen, ständen die Aussagen von Stefan Ruthenbeck vor dem Spiel gegen Schalke im krassen Gegensatz dazu. Der Trainer sagte im Rahmen der Pressekonferenz: „Die Spieler selbst kümmern sich gar nicht so sehr darum, was morgen oder übermorgen mit ihren Transfers passiert. Dafür haben sie ihre Berater, das ist deren Aufgabe.“ 

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