15.05.2018

FC: Sobiech kommt, Bittencourt geht!

Während der Abwehrspieler bei den Geißböcken einen Vierjahresvertrag unterschreibt, aktiviert der Offensivspieler seine Ausstiegsklausel.

Bild: 1. FC Köln

Der erste FC-Neuzugang steht mit Lasse Sobiech fest. Der Abwehrspieler kommt ablösefrei vom FC St. Pauli nach Köln, wo er einen Vertrag bis 2022 unterzeichnete. Vor seiner Zeit am Millerntor lief der 27-Jährige auch schon für den Stadtrivalen Hamburger SV und Greuther Fürth auf. 

Insgesamt kommt Sobiech, der bei Borussia Dortmund ausgebildet wurde, auf 34 Einsätze in der ersten und 131 Spiele in der zweiten Bundesliga, in denen er 16 Tore erzielte. „Lasse ist ein sehr erfahrener Defensivspieler mit einem Top-Charakter. Er übernimmt Verantwortung und hat den Ehrgeiz, gemeinsam mit uns den direkten Weg zurück in die Bundesliga zu schaffen“ freut sich FC-Geschäftsführer Armin Veh über die Verstärkung.


„Der FC ist ein ambitionierter Club mit ambitionierten Zielen. Das ist genau die Herausforderung, die ich mir für meine neue Station gewünscht habe: Ich möchte in der nächsten Saison mit dem FC aufsteigen“ erläutert der Verteidiger seine Beweggründe nach Köln zu kommen.

Bild: 1. FC Köln

Während Sobiech für den 1. FC Köln zukünftig in der 2. Bundesliga auflaufen wird, bevorzugt Leonardo Bittencourt einen Verbleib im Fußball-Oberhaus und schließt sich nach drei Spielzeiten bei den Geißböcken der TSG Hoffenheim an. Nach dem Abstieg konnte der Deutsch-Brasilianer eine Klausel in seinem bis 2021 laufenden Vertrag für einen Wechsel nutzen. Über die Ablösesumme vereinbarten die Vereine Stillschweigen, sie soll aber Medienberichten zur Folge bei rund sieben Millionen Euro liegen.

„Leo gehört zu den Spielern, die wir gerne gehalten hätten. Aber es ist nachvollziehbar, dass er die Chance, in Hoffenheim seine Karriere auf höchstem Niveau fortzusetzen und in der Champions League zu spielen, nutzen will. Wir machen ihm keinen Vorwurf“ zeigt FC-Geschäftsführer Armin Veh Verständnis für Bittencourts Entscheidung.

„Wer mich kennt weiß, dass ich von Anfang an mit ganzem Herzen hier beim 1. FC Köln war. Der FC und sein gesamtes Umfeld sind wirklich spürbar anders, es ist kein Werbespruch, es ist ein echtes Gefühl. Ich danke allen hier für alles. Die Zeit in Köln mit diesen Jungs wird immer unvergessen bleiben und schon durch meine hier in Köln geborene kleine Tochter Luana werde ich Köln, egal wo ich auch bin, verbunden bleiben“ fiel auch Bittencourt, der in 76 Pflichtspielen für den 1. FC Köln auflief, der Abschied aus der Domstadt nicht leicht.

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