13.01.2019

Geißböcke verpflichten Schalker Mittelfeldspieler

Johannes Geis wechselt zum 1. FC Köln und soll dort die Ausfälle im defensiven Mittelfeld kompensieren

Bild: 1. FC Köln

Der 25-Jährige war im Sommer 2015 für eine Ablöse von zehn Millionen Euro von Mainz zum S04 gewechselt, spielte dort aber seit dem Amtsantritt von Trainer Domenico Tedesco keine Rolle mehr und trainierte nach einer Ausleihe zum FC Sevilla zuletzt nur noch mit der U23.

Der FC reagiert mit seiner Verpflichtung derweil auf die personelle Misere auf der Sechser-Position, wo mit den verletzten Marco Höger, Matthias Lehmann, Vincent Koziello und dem gelb-gesperrten Jonas Hector derzeit gleich vier Spieler ausfallen. „Auf unserem Weg zurück in die Bundesliga haben wir die Verantwortung, alles zu unternehmen, um auf Kurs zu bleiben. Mit Johannes haben wir einen Spieler dazu bekommen, der uns mit seiner Qualität sofort weiterhelfen kann“, begründet Geschäftsführer Armin Veh den Transfer.

Noch am Sonntagabend wurde Johannes Geis im FC-Trainingslager auf Mallorca empfangen. Dort soll er am Montagvormittag ins Training einsteigen. Über die Ablösemodalitäten wurde wie üblich Stillschweigen vereinbart. Dass der FC Schalke 04 noch viel für den Ausgemusterten erhält, gilt jedoch als extrem unwahrscheinlich.

Insgesamt bringt der gebürtige Schweinfurter die Erfahrung von 121 Bundesliga-Spielen im Trikot von Schalke, dem 1. FSV Mainz 05 und der SpVgg Greuther Fürth zum FC mit. Mit den Fürthern schaffte er 2012 den Aufstieg in die Bundesliga. Ein Ziel, das Geis mit dem FC wiederholen möchte: „Wir wollen aufsteigen. Auf diese Herausforderung habe ich richtig Lust und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir das erreichen.“
 
Cheftrainer Markus Anfang verfolgte den Weg von Geis wohl bereits seit seinem Profi-Debüt für die SpVgg Greuther Fürth 2010 und konstatierte: „Er hat sich im Laufe der Jahre, und von Station zu Station immer weiterentwickelt. Er ist ein richtig guter Kicker mit einem unheimlich starken Willen“.
 

 

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema