09.05.2016

Germania erledigt ihre Hausaufgaben

Kreisliga C4: Mülheim hofft weiter auf einen Ausrutscher des Tabellenersten.

In der Kreisliga C4 gehört der FC Germania Mülheim zu den zwei führenden Mannschaften. Mit 16 Punkten Abstand auf das Feld ist der zweite Platz dem Team um Daniel Schütze schon lange sicher, in der kompletten Rückrunde ist die Germania noch ungeschlagen. Das blieb auch gegen den SC Brück II so. Die konnten sich zwar über Verstärkung aus der ersten Mannschaft freuen, mussten gegen den Tabellenzweiten aber trotzdem eine 2:4-Niederlage hinnehmen. Dabei holte man einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand dank Marcel Oedingen auf. Für die Brücker ist es bereits die fünfte Niederlage in Folge. 

Der FC Germania Mülheim macht weiterhin brav seine Hausaufgaben. Die Mannschaft um Daniel Schütze konnte am Sonntag den vierten Sieg in Folge einfahren. Dabei musste sich der Tabellenzweite gegen den SC Brück II behaupten. Weil die erste Mannschaft der Brücker das Fußballspielen in der Kreisliga A drangegeben hat, bekommt nun die Reserve tatkräftige Unterstützung. Der Abstieg soll durch die Verstärkung noch abgewendet werden. Für den SC Brück II reichte es am Sonntag trotzdem nicht. Wie schon vor drei Wochen gegen den VfL Rheingold Poll II (1:6) und den SV Westhoven-Ensen II (1:7) konnte man sich auch gegen den FC Germania Mülheim nicht durchsetzten. Nach 90 Minuten schickte die Germania ihre Gäste mit einer 2:4-Niederlage wieder nach Hause. 

Marcel Oedingen bringt Brück nochmal zurück

„Das war nicht das Spiel gegen die zweite Mannschaft aus der Hinrunde. Die Brücker haben sich gut mit Spieler aus der ersten Mannschaft verstärkt. Uns war klar, dass das kein Spaziergang wird“, so Mülheim-Coach Schütze. Trotzdem nahm der Tabellenzweite von Beginn an das Heft in die Hand. Nach 20 Minuten lag man bereits 2:0 in Führung. Andre Wortmann (15.) und Philipp Erath (20.) sorgten schnell für klare Verhältnisse auf dem Platz. „Wir hätten in der ersten Hälfte eigentlich noch höher führen müssen“, so Schütze. „Allerdings haben wir unsere guten Gelegenheiten nicht nutzen können.“ 

Kurz vor der Pause rächte sich zunächst die schlechte Chancenausbeute. „Bei zwei Standardsituationen waren wir nicht hellwach. Das hat uns zurückgeworfen“, erinnerte sich Schütze nach der Partie. Umso wacher war dafür Marcel Oedingen. Er schlug binnen fünf Minuten gleich doppelt zu (39., 44.) und sorgte mit seinen beiden Treffern für den 2:2-Halbzeitstand. Brück II war somit wieder dran. Ein Unentschieden gegen den Tabellenzweiten hätte dem Selbstbewusstsein des Teams nach zuletzt drei Schlappen sicherlich gut getan. Auch auf dem Konto des abstiegsbedrohten Vereins wäre ein Punkt gut aufgehoben gewesen. 

Mülheim macht sich weiter Hoffnungen auf den ersten Platz

Aber der FC Germania Mülheim stände nicht auf dem zweiten Tabellenplatz, wenn man auf so eine Situation nicht die Antwort parat hätte. Nach der Halbzeitpause war der Tabellenzweite wieder am Drücker. Attila Denes erzielte in der 50. Minute auf Seiten der Germania die abermalige Führung. 16 Minuten später machte Andre Wortmann mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum 4:2 alles klar (66.). Daniel Schütze kam an der Seitenlinie bis zum Schlusspfiff nicht mehr ins Zittern. Somit ist der SC Brück II weiterhin auf einem Abstiegsplatz unterwegs. Die Mannschaft um Matthias Meik hat acht Punkte Abstand zum rettenden Ufer. Wenn man am kommenden Wochenende nicht punkten kann, ist der Abstieg schon fast besiegelt.

Für die Germania sieht es nach wie vor rosig aus. Der zweite Tabellenplatz ist dem Team schon länger sicher. Mit Blick nach oben fehlt noch ein Pünktchen, um den SV Westhoven-Ensen II einzuholen. Dabei ist die Mannschaft um Daniel Schütze noch nicht aus dem Rennen raus. „Westhoven hat noch zwei schwere Spiele vor sich. Gegen den heimstarken VfB 05 Köln wird es für die sicherlich nicht leicht und auch im Derby gegen Rheingold Poll wird es für Westhoven nicht einfach“, so Schütze. Wenn der FC Germania Mülheim seine Hausaufgaben weiter macht, ist vielleicht nicht nur der Aufstieg, sondern auch die Meisterschaft drin. Feiern könnte die Germania schon am Pfingstmontag. „Wir haben es in der eigenen Hand. Theoretisch könnten wir schon am Montag aufsteigen. Dann müsste jedoch die Ditib Chorweiler gegen den SV Fühlingen-Chorweiler und der SV Altenberg in der Bezirksliga verlieren“, rechnete Schütze nach. Falls diese Ergebniskonstellation aber nicht zustande kommen sollte, dann muss sich der FC Germania Mülheim noch etwas gedulden, bevor die Korken knallen dürfen.


Autor: Luise Kropff 

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