01.07.2015

Glasner geht zurück in die Heimat

Viktoria-Stürmer wechselt nach Leih-Ende nun endgültig.

Der Kreis schließt sich für Sebastian Glasner: Nach Jahren der stetigen Vereinswechsel kehrt der Stürmer mit dem Wechsel zum Bayern-Regionalligisten SpVgg. Bayreuth in seine Heimatregion zurück. Der gebürtige Franke verlässt den FC Viktoria Köln direkt nach dem Ende der Leihe zum Drittligisten Chemnitzer FC direkt wieder.

Genau zehn Jahre, nachdem er den 1. FC Nürnberg verließ, kehrt Sebastian Glasner ins Frankenland zurück. Die elfte Station des inzwischen 30-jährigen Stürmers heißt SpVgg Bayreuth und spielt in der Regionalliga Bayern. Dort will er nun endlich die Treffsicherheit wiederfinden, die ihn beim SV Darmstadt und Wacker Burghausen noch auszeichnete, in den vergangenen Jahren aber gänzlich verloren ging. 


Noch laboriert Glasner an einer Bänderverletzung, im August wird er den Oberfranken aber gänzlich zur Verfügung stehen. „Ich wollte zurück in die Heimat“, sagt der Angreifer, der mit seiner Frau nach Nürnberg zieht, „und ich habe die positive Entwicklung in Bayreuth schon in den letzten Jahren verfolgt. Die Verantwortlichen haben mir alle das Gefühl gegeben, dass sie mich unbedingt haben wollen.“ Glasner will nun in seiner fränkischen Heimat sesshaft werden. „Ich bin optimistisch, dass ich gut nach Bayreuth passe“, so der Angreifer, der jetzt aber erst einmal seine Verletzung ordentlich auskurieren will: „Natürlich ist es schade, dass ich den Saisonstart verpasse. Aber wenn ich fit bin, dann werde ich alles geben und der Mannschaft helfen.“

„Er ist genau der Spieler, der uns noch gefehlt hat“, freut sich Bayreuths Trainer Christoph Starke über die Neuverpflichtung aus Köln. „Er ist als Stoßstürmer eine richtig starke Alternative zu Tobias Ulbricht, und wir hatten auf der Position ja ohnehin Handlungsbedarf. Wenn Sebastian fit ist, ist er eine richtig gute Verstärkung. Er kann Bälle vorne gut festmachen und ablegen."

Autor: Daniel Sobolewski

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