05.11.2018

Herbstmeister trotz Remis gegen Aufsteiger

Viktoria Köln kam gegen den SV Straelen nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus.

Bild: Peter Ciper / Viktoria Köln

In einem schnellen Spiel konnten die Gäste vor 929 Zuschauern im Sportpark Höhenberg nach fünf Minuten die erste Chance verbuchen, als Simoes Ribeiro aus kurzer Distanz an Viktoria-Keeper Sebastian Patzler scheiterte. Erfolgreicher waren hingegen die Höhenberger auf der Gegenseite, als Steffen Lang nach einer Kopfballverlängerung Fabian Baumgärtel per Hacke zum 1:0 für die Viktoria. Und keine 60 Sekunden später konnte Kevin Holzweiler per Heber in den rechten Winkel bereits das 2:0 (13.) nachlegen.

In der Folge vergaben die Höhenberger jedoch weitere Möglichkeiten durch Marcel Gottschling und Sven Kreyer, die beide an SVS-Keeper Martin Kompalla, um eine noch höhere Führung rauszuschießen. Nach Kreyers Versuch hatte zudem Christian Derflinger nur den Pfosten getroffen. Eine schlechte Chancenverwertung, die sich schließlich rächen sollte. So war es noch vor dem Seitenwechsel Shun Terada, der in der 32. Minute mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:1-Anschlusstreffer traf.

Auch im zweiten Durchgang hatte die Viktoria das Spiel zwar im Griff, musste nach einem Konter allerdings den Ausgleich hinnehmen. Im Anschluss an eine Flanke von der rechten Seite war es erneut Terada, der per Kopf seinen zweiten Treffer und das 2:2 erzielte (54.). Kurz darauf verpasste Björn Kluft sogar den Führungstreffer für Straelen.

Auf der Gegenseite kamen derweil Holzweiler, Albert Bunjaku, Derflinger und der eingewechselte Wimmer zu zahlreichen Gelegenheiten, um den Höhenbergern noch drei Punkte zu bescheren. Ihre Versuche setzten sie jedoch allesamt über das gegnerische Gehäuse oder scheiterten an SVS-Schlussmann Kompalla. Somit blieb es am Ende bei der Punkteteilung, die Viktoria Köln aufgrund der BVB-Niederlage gegen M'Gladbach II dennoch für die Herbstmeisterschaft reichte.

„Es ist natürlich bitter, wenn man nach einer 2:0-Führung noch das Ergebnis ein stückweit herschenkt, auch wenn es am Ende verdient war. Das 2:2 geht absolut in Ordnung“, konnte letztendlich auch Viktoria-Trainer Patrick Glöckner mit dem Ergebnis leben und war mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

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Viktoria-Trainer Patrick Glöckner: Keine Bedenken zu Rotieren


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