Hoffnung in Herkenrath und Brühl, Erleichterung bei Geyen

Am morgigen Sonntag fallen von der Mittelrheinliga bis in die Kreisliga D die letzten Entscheidungen über Meisterschaft und Aufstieg. - Teil 1

10. Juni 2017, 17:14 Uhr

Wegberg-Beeck schlug Herkenrath im Spitzenspiel. Reicht es für die Mannschaft vom Braunsberg am Ende dennoch für den Aufstieg? / Bild: Michael Schnieders

In der höchsten Liga des Verbandes kommt es zum Showdown um den Titel zwischen dem FC Wegberg-Beeck und dem TV Herkenrath 09. Bei Punktgleichheit (55 Zähler) haben die Rot-Schwarzen aus dem Kreis Heinsberg mit einer um acht Treffer höheren Tordifferenz die deutlich besseren Karten auf den Regionalliga-Aufstieg. Der TVH müsste somit auf einen Ausrutscher des Tabellenführers gegen Arnoldsweiler hoffen und gleichzeitig sein Heimspiel gegen Inde Hahn gewinnen. Nicht nur für den scheidenen Trainer Alex Voigt, der als Co-Trainer zu Fortuna Sittard in die Niederlande geht, wäre es ein überragendes Ende einer starken Saison.

In der Landesliga Staffel 1 stehen mit dem FC Pesch und dem SSV Merten beide Aufsteiger fest. Somit geht es für die die zwei Mannschaften in ihren Gastspielen nur noch um die Meisterschaft. Während der Tabellenführer Pesch in Wiehl antritt, ist Merten beim GKSC Hürth gefordert.

In der Staffel 2 hat der VfL Vichttal den Aufstieg quasi sicher. Bei drei Punkten und 12 Toren Vorsprung auf den Vierten FC Düren-Niederau dürfte nicht mehr viel anbrennen. Düren kämpft mit dem SC Brühl und dem SV Breinig um den zweiten Rang. Diesen belegt zur Zeit Brühl, dessen ursprünglicher Gegner Aachen II nicht mehr antritt. Die Schlossstädter erhielten die drei Punkte deshalb kampflos und müssen nun auf Ausrutscher von Breinig und Niederau hoffen, um noch die Rückkehr in die Mittelrheinliga feiern zu können.

In den Bezirksliga-Staffeln 1 und 3 sind die Entscheidungen über die Aufstiege bereits gefallen. Der Viktoria Köln II schaffte den Durchmarsch und der FC Leverkusen erstmals den Sprung in die Landesliga. Borussia Lindenthal-Hohenlind kehrt derweil nach vier Jahren in die sechste Liga zurück. Als Tabellenzweiter ist dahinter bereits der SW 1896 Düren durch.


Björn Effertz (l.) und seine Mannschaft können wieder auf den Aufstieg in die Bezirksliga hoffen.

In der Kreisliga A, Köln steht bereits seit längerer Zeit die Spvg Flittard als Meister fest. Dahinter hat Rheingold Poll den zweiten Platz sicher und wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit über die Quotientenregelung (Link zum FVM!) aufstiegen. Im Kreis Rhein-Erft profitierte am letzten Spieltag BW Kerpen vom Remis der beiden Verfolger Habbelrath und Geyen, sicherte sich durch den Nichtantritt von Königsdorf vorzeitig den Titel.

Bei der Germania, die eine überragende Rückrunde spielte (12 Siege, 2 Remis), war die Enttäuschung natürlich groß und die Hoffnung auf den Aufstieg nur noch gering. Schließlich belegt die Mannschaft in der Rangliste der Tabellenzweiten nur den sechsten Rang. Doch auch dieser wird in dieser Spielzeit zum Gang in die Bezirksliga reichen, da die zweite Mannschaft von Alemannia Aachen, aufgrund des laufenden Insolvenzverfahrens vom Spielbetrieb abgemeldet und somit in der kommenden Saison nicht in der Bezirksliga antreten wird.

„Es ist natürlich erfreulich, dass man rückwirkend doch noch für eine tolle Rückrunde belohnt wird. Natürlich waren wir nach dem Habbelrath-Spiel aufgrund der verlorenen zwei Punkte enttäuscht.“ Um den Platz als bester Zweiter zu sichern, muss im letzten Heimspiel gegen den Efferener BC allerdings ein Sieg her!

Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die ausstehenden Meister- und Aufstiegsentscheidungen der Kreisligen B, C und D!

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