19.12.2018

Holtby verlässt Tivoli - Ex-Profi ein Thema

Alemannia Aachen wird sich in der Winterpause von zwei Spielern trennen. Für zwei Langzeitverletzte soll Ersatz geholt werden.

Bild: Die Kartoffelkäfer

Marc Kleefisch, RevierSport berichtete bereits, soll für ein halbes Jahr bei einem Mittelrheinligisten geparkt werden. Der 19-Jährige befindet sich aktuell noch in der Ausbildung beim Aachener Arbeitsamt und kann dem Trainingsumfang bein der Alemannia nicht gerecht werden.


"Das ist ein sehr guter Junge, den wir nicht ganz verlieren wollen. Wir befinden uns mit dem SV Breinig in guten Gesprächen. Hier könnte Marc die Restrunde spielen und am Abend auch die Trainingseinheiten absolvieren. Ab dem 1. Juli würde er dann wieder bei Alemannia Aachen unter Vertrag stehen", erklärt Aachens Trainer und Sportlicher Leiter Fuat Kilic. Kleefischs Ausbildung beim Arbeitsamt endet nämlich im Sommer 2019.

Joshua Holtby spielt in den Niederlanden vor

Auch Joshua Holtby verlässt die Alemannia zum Jahresende. Die Alemannia und Mittelfeldspieler haben sich auf eine Auflösung des eigentlich bis zum 30. Juni 2019 datierten Vertrags verständigt. Der 22-Jährige wechselte vor der Saison vom FC Wegberg-Beeck an den Tivoli und kam zu vier Einsätzen für die Schwarz-Gelben.

"Joshua ist mit dem Anliegen an uns herangetreten, sich im Winter verändern zu wollen. Wir haben diesem Wunsch entsprochen, weil er sich zu 100 Prozent professionell verhalten hat und wir ihm daher keine Steine in den Weg legen wollten. Wir bedanken uns für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine weitere sportliche Laufbahn viel Erfolg", sagt Kilic. Zuletzt stellte sich der Bruder des Hamburger SV-Profis Lewis Holtby beim niederländischen Zweitligisten MVV Maastricht.

Enes Alushi ist weiter ein heißes Thema

Vor wenigen Tagen befand sich noch ein 172-facher ehemaliger Zweitligaspieler im Training des Regionalligisten. Die Rede ist von Enis Alushi. Der 32-jährige gebürtige Kosovare stand bis zum 30. Juni 2018 beim Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg unter Vertrag uns ist seit dem 1. Juli ohne Arbeitgeber. Der zentrale Mittelfeldspieler wäre für die Regionalliga ein echter Kracher - ähnlich wie Albert Bunjaku, den der FC Viktoria Köln vor einigen Wochen in die 4. Liga lockte. Kilic gegenüber RevierSport: "Natürlich beschäftigen wir uns mit dieser Personalie. Ich würde Enis mit Kusshand nehmen. Aber klar ist auch, dass er erst einmal abwarten will und mit höherklassigen Angeboten liebäugelt. Sollte er nichts Passendes finden, kommen wir wieder ins Spiel und dann haben wir auch gute Chancen. Denn Enis hat sich bei uns im Training pudelwohl gefühlt. Ihm hat das alles hier in Aachen sehr gefallen."

Unabhängig von der Alushi-Personalie will Kilic noch ein bis zwei Spieler im Winter verpflichten. Denn mit Sebastian Schmitt (Mittelfußbruch) und Kai Bösing (Knorpelschaden) fallen der Alemannia zwei Akteure noch lange aus. "Da würde uns der eine oder andere Zugang gut zu Gesicht stehen. Aber natürlich muss das alles passen - allen voran charakterlich und auch finanziell", betont Kilic.

Quelle: Krystian Wozniak / RevierSport

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken