04.11.2018

Jan Euenheim besiegt Fortuna fast im Alleingang

0:4 - Rheinbach kontert die U 23 gnadenlos und effektiv aus

Kopfball von Fortunas Masahi Nakaya. Der Rheinbacher Nils Lück kommt zu spät,

Zweite Niederlage in Folge für die U23 der Fortuna. Die Mannschaft von Trainer Tilman Waegner verlor am Sonntag auf dem Rasenplatz am Freizeitpark beim VfL Rheinbach mit 0:4. Dennoch sind die Kölner zumindest weiter Tabellendritter in der Landesliga 1. Mann des Tages war Jan Euenheim, der drei Treffer selber erzielte und das vierte Tor vorbereitete.

Rheinbach schießt viermal gefährlich aufs Tor und viermal ist der Ball drin. Jan Euenheim läuft dabei dreimal alleine auf unseren Keeper zu. Der Gegner hat uns mit einfachen Mitteln geschlagen. Mit einem Bollwerk hinten, nur langen Bällen und Konterfußball über ihren schnellen Torjäger. Wir haben versucht zu pressen und den Ball laufen zu lassen, sind aber bei dem Unterfangen kläglich gescheitert. Wir kamen überhaupt nicht zum Abschluss“, sagte Teammanager Stefan Kleefisch.

Bei der Fortuna ersetzte Tim Becker Wassilios Kametas in der Startelf. Die ersten 45 Minuten gab es fast keine Torraumszenen. Rheinbach stand tief und kompakt. Die Gäste wirkten zunächst nicht bissig genug und fanden nicht die richtigen spielerischen Mittel. Im Mittelfeld räumte David Neubauer-Fischer alles weg, in der Abwehr köpfte Stephan Derigs die Bälle raus. Nach 28 Minuten spielte Tigin Yaglioglu einen langen Ball auf Jan Euenheim. Der VfL-Stürmer rannte aus stark abseitsverdächtiger Position auf Zicos Resvanis zu und traf ins lange Eck zum 1:0.

In der zweiten Hälfte begann die U23 deutlich bissiger und aggressiver. Manuel Kabambi verstolperte den Ball in aussichtsreicher Position (49.). Nur sechs Minuten später der nächste Nackenschlag für Fortuna. Euenheim ging über rechts durch, in der Mitte rutschte Niklas Bartsch weg und Boris Schirmer hatte keine Mühe aus fünf Metern am langen Pfosten per Kopf zum 2:0 zu treffen. Fortuna nun mit wütenden Angriffen, aber außer einem Schuss von Mohamed Loum (61.) blieb es nur bei Ansätzen. Nach einem Befreiungsschlag lief Euenheim erneut aus abseitsverdächtiger Position wiederum alleine auf Resvanis zu und erhöhte auf 3:0 (73.). Das 4:0 (84.) auf Zuspiel von Yaglioglu fiel nach dem selben Muster. Euenheim schloss den Konter zum Endstand ab. 

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