18.02.2019

Köln II-Trainer glaubt an den Klassenerhalt

Die zweite Mannschaft des 1. FC Köln steckt nach dem 0:1 in Lippstadt weiter tief im Abstiegskampf. Trainer André Pawlak ist sich trotzdem sicher, dass Köln am Ende in der Regionalliga West bleibt.

Bild: Tim Thiemeyer

„Die Qualität in der Mannschaft ist einfach da, das hat man in den letzten Wochen auch gesehen. Wir sind in der Lage, jeden Gegner zu bearbeiten und auch zu schlagen", sagte er. Mit 37 Gegentoren stellt seine Mannschaft allerdings die zweitschwächste Defensive der Liga, nur der TV Herkenrath hat sich mehr Gegentore gefangen. 

Pawlak sieht das Problem jedoch nicht bei seiner Abwehrreihe, die in den vergangenen Wochen gut stand. „Wir haben in den letzten vier Spielen zwei Gegentore kassiert und verloren gegen Lippstadt nach einer Standardsituation. Wir arbeiten defensiv sehr gut, das Spiel nach vorne ist aber teils zu fahrig und nicht genau genug. Das können wir sicherlich besser machen“, erklärte er. Unter seiner Leitung gab es für die Kölner in sechs Spielen nur acht Gegentore, die restlichen 29 fielen unter Vorgänger Markus Daun. Dementsprechend kämpferisch gab sich Pawlak mit Blick auf die kommenden Wochen. „Wir haben noch elf Endspiele, da kann alles passieren.“

Pawlaks Zukunft liegt in Köln


Der 48-Jährige, hat neben seiner Tätigkeit beim 1. FC Köln ein abgeschlossenes Lehramtsstudium vorzuweisen. Doch anstatt seine Schüler in Sport und Chemie zu unterrichten, steht er lieber bei der Kölner Reservemannschaft an der Seitenlinie. „Ich habe noch zwei Jahre Vertrag in Köln. Da ist es für mich selbstverständlich, dass ich in Köln bleibe“, sagte Pawlak, der über die Stationen Schalke 04, Wattenscheid 09, SSVg Velbert und KFC Uerdingen im Jahr 2017 zu den Kölnern kam.

Neben seiner täglichen Arbeit mit den Spielern ist Pawlak auf dem besten Weg, sich schon bald „Fußballlehrer“ nennen zu dürfen. „Die Prüfungen gehen am 18. Februar los und dauern zwei Wochen. Wenn alles gut läuft, habe ich dann meinen Abschluss in der Tasche.“ Dass er nebenbei auch noch eine Viertligamannschaft trainiert, stört ihn wenig. „Das ist natürlich fordernd, aber nicht unmöglich“, sagte er zuversichtlich.

Gleiches gilt für seine Mission Klassenerhalt mit den Kölnern. Die haben als nächstes den SC Verl zu Gast. Die Ostwestfalen stehen im unteren Mittelfeld der Tabelle und könnten durch eine Niederlage nochmal mit in den Abstiegsstrudel gezogen werden. Für die Kölner ist nach der Pleite gegen Lippstadt ein Sieg einmal mehr Pflicht, da sie mit 23 Spielen schon mindestens eins mehr als die Konkurrenten absolviert haben.

Quelle: Tizian Canizales / RevierSport

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