08.06.2018

Millionen-Flop kehrt nach Portugal zurück

Viel Hoffnungen setzte der 1. FC Köln in den talentierten Abwehrspieler Joao Queiros. Den Wechsel in die Domstadt ließen sie sich gleich drei Millionen Euro kosten.

Bild: Thorsten Tillman

Für diese hohe Ablöse kam Quieros vom portugiesischen Erstliga-Klub SC Braga nach Köln. Zuvor hatte Queiros bei der U19-EM mit Portugal überzeugt. Dort absolvierte der damals 19-Jährige alle Spiele, am Ende erreichte mit dem Team von Trainer Helio Sousa das Finale. Dort unterlag es jedoch England mit 1:2.

Der damalige FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke hielt große Stücke auf den Innenverteidiger: „Joao ist ein großes Talent, das unseren Kader im Defensivbereich ergänzt. Wir sind zuversichtlich, dass er mit der Begleitung unseres Trainerteams den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen und den Sprung in die Bundesliga schaffen wird.“ So weit sollte es am Ende nicht kommen. Queiros stand nur ein einziges Mal im Kader der Profis - beim Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Hertha BSC

Nur 14 Spiele in der U21


Ein Jahr später kehrt der Portugiese wieder in seine Heimat zurück. Nach portugiesischen Medienberichten wechselt der Innenverteidiger in die U23 von Sporting Lissabon. Auf seiner Facebook-Seite posiert er schon im Trikot seines neuen Klubs. Köln sei keine leichte Erfahrung gewesen. „Aber ich bin als Spieler und Person gewachsen und dadurch mehr als bereit für das neue Abenteuer“, wird er in portugiesischen Medien zitiert.

Bei den Geißböcken wusste Queiros jedoch zu keinen Zeitpunkt wirklich zu überzeugen. Schon frühzeitig wurde er in die U21 abgeschoben, sollte schon frühzeitig Spielpraxis in der Regionalliga West sammeln. Dort kam er in der Hinrunde noch regelmäßig bei der U21 in der Regionalliga West zum Einsatz, in der Rückrunde verlor er sogar dort seinen Stammplatz. Insgesamt kam er dort auf 14 Einsätze, bereitete einen Treffer vor.

Quelle: Stefan Loyda / RevierSport

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