07.02.2019

Mittelrheinligist stellt sich neu auf, bleibt aber bescheiden

Der Siegburger SV hat in Oliver Bonato einen neuen sportlichen Leiter gefunden. Zuvor wurde bereits ein junges Trainerteam etabliert.

„Wir waren auf der Suche nach einem Nachfolger für Christian Schnitzler, der zum Ende des letzten Jahres aufgehört hat“, fanden SSV-Vorstand Christian Kohr und seine Mitstreiter diesen in dem ehemaligen sportlichen Leiter des TV Herkenrath, Oliver Bonato. „Er hat viele Referenzen und ist gut vernetzt, vor allem mit Spielern aus unserer Region“, so Kohr weiter.

Bonato selbst konnte die Siegburger Verantwortlichen in persönlichen Gesprächen von seiner Person überzeugen und freut sich nun auf eine "sehr interessante Aufgabe bei einem Traditionsverein mit starker Infrastruktur und großem Potenzial". In den Gesprächen mit der Clubführung sei schnell klar geworden, „dass wir auf einer Wellenlänge liegen“, so der in Rösrath wohnende Macher.

Nachdem der Siegburger SV zuletzt mit Philipp Stegert und Christian Graff  als Nachfolger des langjährigen Trainers Kinan Moukhmalji (RHEINFUSSBALL berichtete) ein junges Trainerteam an Bord geholt hatte, konnte der Mittelrheinligist somit nun auch die zweite wichtige Planstelle besetzen.

Ohnehin ist sich Vorstand Kohr sicher, dass der Verein mit der Trainerwahl „ganz gut gefahren“ ist. Die bisherigen Trainings seien „wunderbar gelaufen und alle Spieler von Stegert und Graff begeistert“. Dafür, dass es mit den Beiden gut läuft, sprechen natürlich auch die ersten Testspiele, in denen der SSV den Landesligisten Fortuna Köln II mit 4:1 und den Bezirksliga-Tabellenführer SpVg Porz deutlich mit 5:2 besiegen konnte.

Dennoch vermittelt Kohr einen erfrischend bodenständigen Eindruck indem er bekräftigt: „Unser Ziel ist die Etablierung in der Mittelrheinliga und dass wir dort sorglos über die Runden kommen. Ein möglicher Aufstieg ist gar nicht im Gespräch“. Dabei verweist der Vorstand auch auf andere Beispiele aus der Region, „die den Schritt gewagt haben und dabei zurückgefallen sind. Der Sprung in die Regionalliga wäre uns noch zu professionell“. 


Vielmehr wolle der Verein mit jungen Fußballspielern aus der Region, mit denen sich die Zuschauer auch identifizieren können, eine gute Rolle auf Verbandsebene spielen. „Darüber haben wir auch mit Bonato gesprochen und sind auf einer Wellenlänge. Er ist genau der richtige Mann dafür, um diesen Plan zu verfolgen“, so Kohr abschließend.

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