09.11.2018

SC Brühl gewinnt beim Ex-Trainer

Joker Naoya Tawaraishi trifft zum 3:2 bei der U 23 der Fortuna

Flutlichtspiel auf dem Kunstrasen. Die U 23 der Fortuna vor dem Anpfiff des Spiels gegen Brühl.

Die U 23 der Fortuna hat das dritte Spiel in Folge in der Landesliga 1 verloren. Die Mannschaft von Trainer Tilman Waegner unterlag am Donnerstagabend auf dem Kunstrasenplatz am Jean-Löring-Sportpark dem SC Brühl mit 2:3. Zweimal glichen die Kölner aus, ein drittes Mal kamen sie nicht zurück in die Partie gegen die Schlossstädter.

„Wir haben eine temporeiche erste Halbzeit mit schönen Toren und mehreren guten Möglichkeiten gespielt. Leider gingen den Toren der Brühler Fehlentscheidungen des Schiedsrichters voraus. Nach der Pause kam es bei uns zu einem unerklärlichen Leistungsabfall. Das dritte Gegentor war ein klarer individueller Fehler. Dennoch gelang es uns in Halbzeit zwei nicht, auch nur eine nennenswerte Torchance zu erspielen. Letztlich konnte Brühl die drei Punkte nicht unverdient entführen“, sagte Co-Trainer Karsten Hemsath. 

Bei der Fortuna gab Semih Güler im Angriff sein langersehntes Comeback, dafür fiel aber neben Luca Hardenbicker auch Abwehrspieler Niklas Bartsch mit einer Sprunggelenksverletzung aus. Brühl begann mutig und offensiv. Nach zwölf Minuten gab der Schiedsrichter einen indirekten Freistoß für die Gäste nach einem angeblichen Rückpass. Der Schuss wurde abgewehrt. Aber die anschließende Ecke bugsierte Dominik Reichardt aus dem Gewühl heraus zum 0:1 ins Tor. Die Fortuna reagierte mit wütenden Angriffen. Nur acht Minuten später setzte sich Tolga Gercek auf der rechten Außenbahn durch, flankte scharf nach innen und in der Mitte staubte Güler zum Ausgleich ab. Nach 33 Minuten die nächste zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichters. Es gab Freistoß für Brühl aus zentraler Position. August von Lehmann schoss den Ball unter der Mauer hindurch zum 1:2. Dieses Mal brauchte die Fortuna nur eine Minute zum Ausgleich. Güler passte auf Gercek und der Ex-Brühler traf aus zehn Metern flach in die lange Ecke zum 2:2.

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Kölner gefühlte 80 Prozent Ballbesitz. Zwingend wurden die Hausherren aber nicht mehr. Brühl hatte Platz zum Kontern. Michael Gorbunow rettete nach einem Schuss auf der Linie (50.). Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung bekam Naoya Tawaraishi den Ball von der Kölner Abwehr auf dem Serviertablett präsentiert. Der Joker hatte keine Mühe Zicos Resvanis aus kurzer Entfernung zu tunneln. Zwei Minuten nach dem 2:3 zeigte der Kölner Keeper noch eine starke Parade. 

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