26.12.2015

SCBLH und Rondorf im Zweikampf

Kreisliga C2: Turbo-Lindenthal ist Herbstmeister.

In der Kreisliga C2 liefern sich bislang der SC Borussia Lindenthal-Hohenlind IV und der SC Rondorf II ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg. Durch ein hervorragendes Torverhältnis von +30 sicherte sich Lindenthal nun den Herbstmeistertitel. SCR-Trainer Sebastian Peperle gibt die Hoffnung auf den Aufstieg trotzdem noch lange nicht auf.

SC Borussia Lindenthal-Hohenlind IV ist die Turbo-Mannschaft in der Kreisliga C2. Kein Team schießt mehr Tore - 3,86 Tore erzielte der Herbstmeister im Schnitt pro Spiel. Die Spielphilosophie der Mannschaft ist klar: Vorne wird gepowert. Durch ihren offensiven Fußball, hat es das Team von Trainer Peter Hönkhaus nach ganz oben geschafft. Punktgleich mit dem SC Rondorf II lässt das gute Torverhältnis der Lindenthaler sie auf Platz eins überwintern. Doch die Konkurrenz lauert. „Wir wollen auf Platz eins. Da machen wir keinen Hehl raus“, sagt Trainer Peperle vom SC Rondorf II.

Lindenthal und Rondorf im Kopf-an-Kopf-Rennen

Der SC Rondorf II ist für Lindenthal der größte Konkurrent um den Aufstieg. Im letzten Jahr aus der Kreisliga B abgestiegen, wollen die Rondorfer jetzt direkt wieder rauf. Trainer Peperle ist mit der Hinrunde zufrieden: „Hätte man uns vor der Saison gesagt, dass wir auf Platz zwei überwintern, dann hätten wir das sofort unterschrieben.“ Bis auf den letzten Spieltag der Hinrunde, man verlor 0:1 gegen Blau-Weiß Köln III, lieferte Rondorf ein gute Leistung in der Liga ab. Die Spitzenspiele in der Saison wurden allesamt gewonnen. Auch gegen den aktuellen Herbstmeister SC Borussia Lindenthal-Hohenlind IV konnte sich das Team von Peperle 2:1 durchsetzen.

„Die Chancenauswertung ist nicht ausreichend

Betrachtet Sebastian Peperle allerdings die Spielweise seines Team, sieht er noch Luft nach oben: „Wir sind mit der Art und Weise, wie wir spielen, noch nicht zufrieden. Hinten stehen wir kompakt, aber die Chancenauswertung ist nicht ausreichend.“ Um die großen Kontrahenten Lindenthal, Weiler-Volkhoven II und Agrippa auszustechen, muss daran weiter gearbeitet werden. Personell wird in Rondorf dafür nicht aufgestockt. „Wir gehen so wie wir sind in die Rückrunde“, so Peperle.

Autor: Luise Kropff

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