05.12.2018

Später Ausgleich nach frühen Rückstand

BZL1: Germania Geyen und der FC Bensberg trennten sich 3:3 (1:2).

„Wir sind auf einen höchst motivierten Gegner getroffen, der von der ersten Minute an versucht hat, uns den Schneid abzukaufen“, so Germania-Trainer Björn Effertz. Dessen Mannschaft hatte nach einem Doppelschlag schnell mit 0:2 hinten gelegen. „Sie haben uns in den ersten acht Minuten richtig vor Probleme gestellt mit ihrer immensen Willenskraft“.

Zunächst bekam die Geyener Defensive nach einer druckvollen Flanke keine Zugriff, sodass Anton Musculus per Kopf das 0:1 markieren konnte (5.). Anschließend, nur drei Zeigerumdrehungen später war der FCB-Stürmer nach einem Ballverlust der Germania aus ähnlicher Position erneut zur Stelle und erhöhte auf 0:2 (8.).

„Wir haben dann nach und nach unser Spiel angepasst, uns auf Bensbergs Pressing und die Außenpositionen eingestellt, sowie unser Aufbauspiel verändert“, sah Geyens Übungsleiter wie seine Mannschaft immer besser in die Partie fand und schließlich noch vor dem Seitenwechsel zum Anschlusstreffer kam. Nach einem Angriff über die rechte Seite durch Robert Ciolek warf sich Nicola Drosner in den Ball, sodass Gäste-Akteur Cameron Krükkert ihn zum 1:2 ins eigene Tor beförderte (38.).

Anschließend konnten die Hausherren ihren Aufwind aus diesem Tor auch in den zweiten Abschnitt mitnehmen und sich Möglichkeiten erspielen, um zum Ausgleich zu kommen. Dieser fiel allerdings nicht und stattdessen nutzte Bensberg eine schlecht verteidigte Situation und baute seinen Vorsprung durch Ozan Dogan auf 1:3 aus (63.). „Das war schon bitter, weil wir sicherlich die Mannschaft waren, die am Zug war“, so Effertz Meinung zum dritten Gegentreffer.

Seine Elf steckte trotz des erneuten Nackenschlags aber nicht auf, verkürzte nach einem langen Einwurf von Felix Klein und einer Kopfballverlängerung von Benny Niggemann auf den langen Pfosten zunächst durch Florian Niggemann auf 2:3 (69.). Anschließend avancierte sein Bruder vom Vorbereiter zum Vollstrecker und sicherte seiner Mannschaft nach einem Eckball von Ben Blauen mit dem 3:3-Ausgleich kurz vor Schluss noch einen Zähler (88.).

„Damit muss man dann auch zufrieden sein, wenn man nach acht Minuten 0:2 zurückliegt und sich dann in die Partie zurück arbeitet“, freute sich Geyens Trainer dennoch darüber, dass seine Mannschaft „nie aufgehört hat positiv zu bleiben, den Rückstand vernünftig aufgenommen und bis zum Schluss versucht hat, ihren Stiefel durchzuziehen, an die eigene Stärke zu glauben. Das ist ein Riesenschritt für mein Team“.

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