08.06.2018

Spielvereinigung machts am Ende deutlich, Germania hadert mit den Unparteiischen

Flittard schlug Geyen mit 6:2 (3:1), sicherte sich somit ein Endspiel um den Aufstieg.

Die Gäste kamen zunächst gut in die Partie und gingen bereits nach sechs Minuten in Front. Nach einem Steilpass von Felix Klein, traf Jannik Koch zum frühen 0:1. Mit dem Vorsprung im Rücken ließ die Germania die Gastgeber nur schwer ins Spiel kommen und war in der ersten halben Stunde spielbestimmend.

Dabei verpasste es Geyen allerdings trotz hochkarätiger Chancen seine Führung auszubauen und gab das Spiel nach zwei Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung schließlich aus der Hand. David Daum war es, der per Doppelschlag zunächst das 1:1 (35.) und anschließend auch das 2:1 (42.) erzielen konnte. „Das war ganz klar unser Verschulden, denn wir haben den Gegner zum Kontern eingeladen“ so Gästetrainer Björn Effertz.

Für seine Mannschaft sollte es jedoch noch dicker kommen, denn nach einem Eckball wurde Tobias Kürschner im Strafraum am Ellbogen getroffen. Die Verwarnung kassierte allerdings sein Mitspieler Klein, der sich daraufhin ungläubig an den Kopf zeigte und daraufhin vom Schiedsrichter noch die glatt Rote Karte. Den fälligen Strafstoß verwandelte derweil Marco Hentschel zum 3:1 (45.).

Trotz des Rückstands und der Unterzahl kam Geyen im zweiten Durchgang nochmal zum Anschlusstreffer durch Benjamin Niggemann (3:2,58.). Doch acht Minuten später stellte Daum mit seinem dritten Tor den alten Abstand wieder her und sorgte für die Vorentscheidung (4:2,66.). „Wir konnten danach noch ein paar Nadelstiche setzen, aber insgesamt war der Kräfteverschleiss bei uns zu groß“ hatte sich Effertz ab diesem Zeitpunkt mit der Niederlage abgefunden.

Denn nur drei Minuten später hatte Fabian Brockmeyer die SpVg-Führung auf 5:2 (69.) ausgebaut und Germanias Innenverteidiger Alexander Breitzke in der Schlussphase noch für ein taktisches Foulspiel die Gelb-Rote Karte gesehen, nachdem er im ersten Durchgang bereits früh eine umstrittene Verwarnung kassiert und vorbelastet gespielt hatte.

Flittard konnte unterdessen zwei Minuten vor Schluss noch das halbe Dutzend vollmachen und erneut durch Brockmayer das 6:2 (88.) erzielen. Doch Geyens Übungsleiter Effertz störte nach dem Spiel weniger mit dem am Ende klaren Ergebnis: „Ich bin dennoch hochzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“

Vielmehr haderte der Trainer dem Zustandekommen durch die Schiedsrichter-Leistung: „Es bleibt einfach ein sehr bitterer Beigeschmack, wenn man die Saison sauber zu Ende spielen will und da tröstet mich das auch nicht, dass wir den Klassenerhalt bereits sicher hatten. Bis zur Unterzahl waren wir ein ebenbürtiger Gegner und es ist schade, dass der Liga so ein Spiel kaputt gemacht wird“ spielte er darauf an, dass sich Flittard noch im Fernduell mit Hohkeppel um die Meisterschaft befindet. Am letzten Spieltag muss die Spielvereinigung nun beim Heiligenhauser SV, der als Aufsteiger bereits feststeht, gewinnen oder auf einen Ausrutscher des SVE in Westhoven-Ensen hoffen.

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