23.10.2018

SSV dreht Pokalduell der Landesligisten

Mittelrheinpokal: Der SV SW Nierfeld unterlag Homburg-Nümbrecht mit 1:3 (1:0).

Die stolze Anzahl von rund 130 Fans hatte die Gäste in die Eifel begleitet und sah nach 22 Minuten die erste große Möglichkeit des SSV, als Jonas Henscheid nach Flanke von Dennis Kania an Nierfelds Schlussmann Pierre Fromm scheiterte. Auf der Gegenseite war es kurz darauf Burak Hendem, der den ersten Torabschluss der Gastgeber für sich verbuchen konnte.

Anschließend kamen beide Mannschaften zu ihren Möglichkeiten, doch eine davon nutzen konnte erst Michael Jansen, der kurz vor der Pause nach einem Einwurf zur 1:0-Führung für die Hausherren traf. Während des Jubelns provozierte allerdings Hendem die Gäste-Anhänger und sah dafür bereits verwarnt die Ampelkarte.

Zum zweiten Durchgang kam Homburg-Nümbrecht dann mit viel Elan aus der Kabine und prompt zum Ausgleich. Henscheid war es, der nach Vorarbeit von Christian Rüttgers zum 1:1 traf (46.).

In Überzahl konnte der SSV das Spiel nur neun Minuten später sogar drehen. Nach einer Balleroberung an der Außenlinie von Robin Brummenbaum, bediente dieser Tom Barth, der daraufhin zum 1:2 einköpfte (55.).

Obwohl die schwarz-weissen Gastgeber mit einem Spieler weniger auf dem Feld standen, wurden sie in der Folge vor allem bei Standards gefährlich und versuchten zum Ausgleich zu kommen. Die besten Chancen konnten dabei Taiga Hirai und Jansen für sich verbuchen. Auf der Gegenseite wollten die Gäste derweil über Konter für die Entscheidung sorgen.

Da diese aber zunächst nicht fiel, blieb es bis zum Schluss spannend. Die letzte Möglichkeit, um zu egalisieren hatte Andreas Weiler, dessen Freistoß in der Nachspielzeit nur ans Außennetz ging. Die Erlösung für die Gäste folgte schließlich in der 95. Minute, als Maximilian Sackner den Sack zu machte und zum 1:3-Endstand traf.


„Das war einfach unglaublich, es war quasi ein Heimspiel“, freute sich SSV-Trainer Torsten Reisewitz nach dem Spiel über die Unterstützung der eigenen Fans und natürlich auch über das Ergebnis: „Ein sehr hektisches Duell, spielerisch eher mau, einfach ein Pokal Fight. Der Sieg war nicht unverdient, aber es war harte Arbeit!“ 

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