08.01.2019

TVH steht als erster Absteiger fest

Unabhängig vom weiteren sportlichen Abschneiden wird Herkenrath nicht wieder für die Regionalliga West melden.

Bild: Mehmet Müller

Diese Entscheidung verkündeten die Verantwortlichen auf einer für Samstag anberaumten Versammlung und bestätigten laut Insidern, dass es nur noch um die eine entscheidende Frage gehe: „Wie bekommen wir die Saison vernünftig über die Bühne?“. 

Der Sicherheitsbeauftragte Hartwig Schumacher soll dem Vernehmen nach sogar einen Neustart drei Klassen tiefer, in der Bezirksliga, befürworten. Eine weitere Zukunft in der Regionalliga ist derweil ausgeschlossen. Dem einzigen zugelassenen Journalisten gegenüber bestätigte Schumacher: „Eine Meldung für eine weitere Saison in der Regionalliga wird der Verein bis zum Stichtag nicht einreichen“.

Einen Rückzug wird es vorerst jedoch wohl nicht geben, ein neuer Übungsleiter für die Rückserie ist allerdings auch noch nicht da. Zum Trainingsauftakt stand zunächst der bisherige Co-Trainer Reinhold Höck in der Verantwortung. Laut Regularien des WDFV ist nach dreimonatiger Übergangsfrist allerdings ein Trainer mit A-Lizenz erforderlich. Diese Rolle könnte diversen Berichten zur Folge Giuseppe Brunetto ausfüllen. Der ehemalige Coach des FC BW Friesdorf steht wohl in Verhandlungen mit den Vereinsverantwortlichen.

Im Hinblick auf die Mannschaft konnten diese nach einigen Abgängen nun auch ein paar neue Spieler verpflichten: Celal Kanli (Dabringhauser TV), Aytekin Kanli und Daniel Lingen (beide Viktoria Köln II), Ergün Yildiz (FC Hürth), Begir Vatovci (zuletzt TSC Euskirchen), Cedrik Mvondo (SV Straelen), Miguel Blanco-Lopez (zuletzt Eintracht Frankfurt U19)

Von der bisherigen Mannschaft sind trotz des großen Aderlasses derzeit noch folgende Akteure dabei: Torwart Andreas Kath; Kevin Dabo, Patrik Flender, Michael Hasemann, Jungsu Son, Marvin Steiger für die Abwehr und Ilias Azaouaghi, Fabian Heinen, Oliver Lanwer, Baris Sarikaya, Karoj Sindi, Mardochee Tchakoumi für das Mittelfeld.

Die Verantwortlichen in Person von Schumacher hoffen darauf, dass die neuformierte Mannschaft dann mindestens zwei der sechs Heimspiele in der Rückrunde gegen den SV Straelen und Fortuna Düsseldorf II auch auf dem heimischen Braunsberg austragen kann, um Kosten einzusparen. Für die Partien gegen den SV Lippstadt, Alemannia Aachen, Viktoria Köln und Rot-Weiß Oberhausen würden die Sicherheitsvorgaben des WDFV dort wohl nicht eingehalten werden können, sodass ein Umzug in die Belkaw-Arena unumgänglich ist.

Autor: Fabian Basdorf

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