14.09.2018

U 23 winkt der Platz an der Sonne

Die Fortuna tritt bereits am Freitagabend bei Aufsteiger Heiligenhaus an

Tim Christopher Becker gewinnt das Kopfballduell. Heute tritt er mit der U 23 in Heiligenhaus an.

Bereits am heutigen Freitag (20 Uhr) tritt die U 23 der Fortuna beim Heiligenhauser SV auf dem Kunstrasenplatz am Heideweg 17-19 in Overath an. Alexander Röger, der Kapitän des Aufsteigers, feiert am Samstag seine Hochzeit, die gesamte Mannschaft der Hausherren ist eingeladen. „Der Trainer des HSV hatte uns deshalb um eine Verlegung gebeten. Selbstverständlich haben wir diesem Wunsch gerne entsprochen“, sagt Teammanager Stefan Kleefisch.

Für die Fortuna bietet sich dadurch eine besondere Gelegenheit. Nach beinahe zwei Jahren, zuletzt war dies am 18. September 2016 der Fall, könnten die Südstädter zumindest zwischenzeitlich mal wieder die Tabellenführung in der Landesliga 1 mit einem Sieg übernehmen. „Das wäre eine schöne Randnotiz“, sagt Kleefisch. 7

Zwar hat Heiligenhaus zuletzt hoch mit 2:8 in Pesch verloren, aber die Mannschaft von Ansgar Koenig trotzte dem FV Bonn-Endenich zu Hause ein 1:1 ab, und spielte auch bei Mitaufsteiger Hertha Rheidt 2:2. „Wir dürfen den Gegner keinesfalls unterschätzen. Das wird eine ganz harte Nuss. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass der HSV immer für einen Treffer gut ist. Außerdem plagen uns nach wie vor große personelle Probleme“, sagt Kleefisch. Verzichten muss die Elf um Trainer Tilman Waegner weiterhin auf Zicos Resvanis, Ramon Alvarez Koch, Manuel Kabambi und Abdelkader Maouel. 

Vor zwei Jahren gewannen die Kölner in ihrem Aufstiegsjahr beide Partien gegen Heiligenhaus (2:1, 4:1). „Das sind aber Muster ohne Wert. Der Fußball ist schnelllebig. Bei uns wird keiner der Spieler mehr von damals mitwirken“, sagt Kleefisch. Bauen kann die Fortuna heute auf ihre zuletzt starke Defensive, die nur ein Gegentor in drei Partien kassierte und eine unberechenbare Offensive. „Bei sechs Toren hatten wir fünf verschiedene Schützen. Zudem haben wir schon zwei unserer Tore nach Ecken durch Innenverteidiger erzielt, das spricht für unsere Gefährlichkeit bei Standards“, sagt Kleefisch.

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