23.03.2016

Von Müdigkeit nichts zu sehen

Kreisliga D2: FSV IV krönt remis gegen Casa mit drei Punkten über Raderthal.

Der FSV Köln 99 IV hat das Nachholspiel in der Kölner Kreisliga D2 gegen die Zweitvertretung der Raderthal Kickers deutlich 4:1 gewonnen. Die Partie, die wegen der Platzverhältnisse nicht an den Poller Wiesen, sondern auf der FSV-Anlage stattfand, war über weite Strecken eine eindeutige Angelegenheit.

„Bis auf eine Phase zwischen der 65. und 80. Spielminute waren wir spielbestimmend“, so FSV-Coach Guido Klimmeck nach der Partie. Deshalb sei das Ergebnis so vollkommen in Ordnung. Seiner Mannschaft war das kräftezehrende Unentschieden, das der Spitzentruppe von Casa Espana abgeluchst werden konnte, zunächst nicht anzumerken. „In der ersten Halbzeit haben wir genau das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben mit viel Zug und Druck zum Tor agiert.“ Folgerichtig stand es zur Halbzeit 2:0: Marco Scholl (28.) im Anschluss an eine Ecke und Daniel Klimmeck (45.) nach einem Konter sorgten für den komfortablen Vorsprung.

Schwächephase halbwegs unbeschadet überstanden

Auch nach dem Pausentee schien die Mannschaft sich nicht ausruhen zu wollen. Zwar musste Markus Steinig verletzungsbedingt ausgewechselt werden, doch Co-Trainer Mario Moritz bewies mit der Einwechslung von Dominik Arnold ein glückliches Händchen – die Nummer 14 der Gäste erhöhte auf 3:0 (68.). „Sowohl am Sonntag als auch gestern hatte Mario großen Anteil an unserem Erfolg, das muss man einfach mal erwähnen“, hat der Trainer viel Lob für seinen Assistenten übrig.

Wohl wissend um den Vorsprung gab der FSV die Zügel im Anschluss etwas aus der Hand, sodass die Kickers, die nach dem Kantersieg über Auweiler-Esch III (6:0) die Trendwende in einer stockend angelaufenen Rückserie hatten vorantreiben wollen, immer besser ins Spiel kamen. Der Anschlusstreffer durch Spielertrainer Tobias Skaletz (74.) war die logische Konsequenz. Keine zehn Minuten später raffte sich der FSV noch einmal auf, erstickte die aufkeimenden Hoffnungen der Kickers und setzte durch Klaus Trimborn den Schlusspunkt der Partie (82.).

Osteransetzung unglücklich

Auf dieser Leistung könne die Mannschaft für die kommenden Spiele anknüpfen, hofft Klimmeck, dass der Erfolg sein Team weiter motiviert. Am Ostermontag geht es für 99 zu Alemannia I, wo der Trainer einen offensiv aktiven Gegner erwartet. Insgesamt kritisiert er die Ansetzung der Fußballspiele an Ostern: „Dort fallen viele familiäre Treffen an, es ist schade, dass das miteinander kollidiert. Aber wir werden auch bei Alemannia eine schlagfertige Truppe aufbringen, die aus einer stabilen Abwehr heraus Nadelstiche setzt.“ 

Autor: Judith Zacharias

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