SV Bergfried Leverkusen III

Lehrstunde für den SV Bergfried III
Am Ende der 90 Spielminuten war es der berühmte "Sieg mit dem ein oder anderen Tor zu hoch" für den TuS Rheindorf gegen die tapfer kämpfenden Bergfrieder. Der Gastgeber stellte von der ersten Minute an klar unter Beweis, das man die beachtlichen Ergebnisse der Gäste aus Bergfried zwar zur Kenntnis genommen hat, jedoch keinesfalls diese unterschätzen würde. Bereits nach knapp 32 Sekunden (!!) rettete Markus Schmidt im Bergfrieder Tor mit einer klasse Parade, ehr es mit dem Torschießen losging. Nach 8 Minuten wird das Spiel über die linke Seite schnell gemacht, so das Außenverteidiger Peter Bader in größte Nöte gerät. Innenverteidiger Lars Rohde eilt hinzu, um zu helfen, das war’s: Die Lücke für Rheindorf war da: Querpass auf den zweiten Pfosten 0:1 Nach 28 Spielminuten ein feiner Pass von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr. Der Rest: Formsache 0:2 Und Rheindorf hatte mit diesem zwar beruhigenden 2:0 im Rücken noch nicht genug, denn immer wieder hatte man das Gefühl, Bergfried wird mit dem ein oder anderen Kontern noch gewisse Nadelstiche setzen. Und ein Anschlusstreffer wäre für den Spielverlauf nicht so gut gewesen. In der 32. Minute dann wieder der Beweis, der spielerischen Klasse vom TuS Rheindorf. Ein Freistoß von der linken Angriffsseite wird auf den Punktgenau auf den Angreifer gebracht, ohne das Bergfried mit normalen und fairen Mitteln an den Ball kommen kann. Der Abschluss ist dann trocken und humorlos zum 3:0 Mit einem Lattenschuss in der 35. Spielminute für Rheindorf sind dann auch schon die Höhepunkte der ersten Halbzeit vorbei. Nach dem Seitenwechsel bekommt der SV Bergfried etwa zwanzig Minuten Zeit, sein Können etwas aufblitzen zu lassen, weil Rheindorf, ohne die Kontrolle über das Spiel zu verlieren, einen Gang zurück schaltet. Allein die Durchschlagskraft in den gegnerischen Strafraum bleibt heute den Bergfriedern verwährt. Und dann kommt auch schon das, was man dann wohl gnadenlos nennt. In der 65. sowie 70. und 90. Spielminute nutzt der neue Tabellenzweite Rheindorf auch noch so jeden kleinen Fehler der Bergfrieder zum 6:0 aus. Für den TuS Rheindorf geht der Weg weiter in Richtung Aufstieg in die B-Klasse. Für Bergfried war es heute eine Lehrstunde ohne größeren Schaden. Denn in der Tabelle gibt es weiterhin die Möglichkeit mit dem nächsten Spieltag über den ominösen Strich in der Tabelle zu springen.
Die Aufholjagt geht weiter: 3:2 Sieg in Dellbrück.
Der SV Bergfried III sorgt weiter für positive Schlagzeilen in der Liga. Nach dem 3:2 in Adler Dellbrück bleibt das Team von Trainer Christian Tschorn auch im dritten Spiel der Rückrunde ungeschlagen. Was für ein Abstiegskrimi am Thurner Kamp in Dellbrück. Bis zum torlosen Unentschieden zur Pause war Adler Dellbrück mit 4:1 Torschüssen deutlich im Vorteil. Besonders in der 29.Spielminute hatte der SV Bergfried sehr viel Glück, als Adler Dellbrück es schaffte, den Ball gleich zwei mal an die Querlatte zu zimmern, obwohl Markus Schmidt im Tor der Bergfrieder schon geschlagen auf der Asche lag. In der Kabinenansprache muss das Trainerduo der Bergfrieder Tschorn und Thumm wohl genau den richtigen Ton getroffen haben, denn was nun dem Zuschauer geboten wurde war mehr als unterhaltsam. Die Gäste wurden mutiger und drängten Dellbrück immer mehr in die eigene Hälfte zurück. In der 53.Spielminute war es dann Marcus Funke vorbehalten, das 1:0 für Bergfried zu erzielen. Fatal anschließend: Beim Jubel über das Tor in der Gruppe der Bergfrieder Mannschaft verrutschte dem Torschützen seine Kontaktlinse. Während der Spieler sich zur Behandlung an den Spielfeldrand begibt, stößt Adler Dellbrück an und erzielt über den ersten Spielzug nach dem Gegentor sofort den Ausgleich. (53.Minute) 56. Spielminute. Nach einem harten Einsteigen gegen Giuseppe Alesci bleibt dieser verletzt am Boden liegen. Nach einer kurzen Behandlung beschimpft er seinen Gegenspieler und kassiert völlig überflüssig den glatt roten Platzverweis. 57.Spielminute. Der nächste Schock. Daniel Gottschling muss mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz. Für ihn kommt Michael Kunkel ins Spiel. 67.Spielminute. Der gerade eingewechselte Michael Kunkel erzielt mit einer millimeter genauen Bogenlampe über den verdutzten Dellbrücker Torhüter die 2:1 Führung. 75. Minute. Adler Dellbrück drückt wieder aufs Tempo und erarbeitet sich Torchancen. Weil Kai Burger einen Schritt zu spät gegen seinen Gegenspieler kommt fällt dieser im Strafraum um und es gibt Elfmeter. Sicher unten links verwandelt Dellbrück diesen zum erneuten Ausgleich. Doch Bergfried, mitlerweile bereits seit knapp zwanzig Minuten in Unterzahl und ohne echte Sturmspitze, will diesen Dreier heute und kämpft auch dafür bis an seine äußersten Grenzen. 79.Spielminute: Der Lohn für Bergfried: 3:2 Der heute alles überragende Christof Nowak tankt sich auf der rechten Angriffsseite durch und legt den Ball quer auf den einschussbereiten Michael Kunkel, der sein zweites Tor erzielt. 85.Spielminute. Marcus Funke schiebt seinen Körper vor den letzten Dellbrücker Verteidiger und erobert den Ball. Den nun logischen Alleingang und eventuellem 2:4 Rückstand weiß der Verteidiger nur noch mit einem Foulspiel zu unterbinden. . Folge: Die zweite rote Karte in diesem Spiel. Dann endlich, nach endlos scheinenden 3 Minuten Nachspielzeit war das Spiel endlich zu ende und der SV Bergfried freut sich über 5 Punkte aus drei Spielen. Nach dem 18.Spieltag deutet sich für den SV Bergfried III das erste, kleine Licht am Ende des Tunnels an: Nur noch 4 Punkte fehlen bis zum ersten Nichtabstiegsplatz. Am kommenden Dienstag könnte sich die Lage deutlich verbessern und dem SV Bergfried III erstmalig die Gelegenheit bieten, sich ganz nah ans rettende Ufer zu schieben. Denn: Der SC Hitdorf (14 Punkte/Platz 13) muss gegen die sehr starken Rheindorfer (Platz 3) ran. Der SV Bergfried III (10 Punkte/Platz 15) empfängt um 19.15 Uhr auf der heimischen Anlage den Tabellenzehnten DJK Buchheim. "Ja.Das stimmt,am Dienstag haben wir eine ganz grosse Chance, auch in der Tabelle weiter Boden gut zumachen. Und wenn wir uns heute nicht mit der roten Karte noch selber neben den bekannten Personalproblemen am Dienstag geschwächt hätten, könnte ich sogar etwas beruhigter schlafen" heißt es vom Trainer Christian Tschorn. Doch egal, wer am Dienstag bei Bergfried III aus dem 30 Mann starken Kader noch auflaufen kann, eines ist klar: Die Jungs sind von der Nummer Eins bis zur Nummer 30 richtig geil auf Erfolg und das wird sich auch in diesem Spiel nicht ändern...
Der SV Bergfried III trotzt dem TSV Merheim ein 2:2 ab.
Es gibt Bundesligavereine,die stehen auf Platz 15 der Tabelle und da wird nach einem 2:2 mit Bierbechern geworfen und der Trainer entlassen. In der Kreisliga C steht man auf Platz 15 und liegt sich nach einem 2:2 jubelnd in den Armen. So einfach ist der Unterschied zwischen den Profis und den Amateuren. Der SV Bergfried III ließ heute absolut keinen Zweifel daran, das man ganz stark auf den Klassenerhalt fokussiert ist. Bereits nach wenigen Minuten hatte der Gast aus Leverkusen zwei dicke Torchancen auf der Habenseite, während sich der Favorit aus Merheim noch versuchte zu sortieren. Das in der 19. Spielminute dann doch Merheim in Führung ging,lag an einem sehr unglücklichem Umstand von Jan Röder. Dieser hatte plötzlich Kreislaufprobleme und war kaum noch anwesend im Spiel. Ein Wechsel wurde bereits nach knapp einer halben Stunde angestrebt. Ein Anspiel auf Jan Röder ging an diesem völlig vorbei und Merheim bekam die erste Konterchance,die durch Thomas Yilmaz zur Führung abgeschlossen wurde. Mit dem Anstoß für Bergfried sollte es direkt kurios weitergehen. Der erste Angriff des SV Bergfried wurde am Strafraum durch einen Merheimer Verteidiger abgefangen. Dieser wollte über seinen Torhüter Stephan Simons einen neuen Spielzug einleiten. Zum Entsetzen der Heimmannschaft rutschte der Ball jedoch direkt ins Tor durch. 1:1 nach 19 Minuten. In der 41. & 44. Minute marschierten jeweils Marcel Arndt & Giuseppe Alesci alleine auf jenen Torhüter Stephan Simons zu, der aber hier mit seinen klasse Paraden seinem Team das 1:1 zur Pause rettete. Nach dem Wechsel erkannte man schon bei beiden Teams, das heute auch das Wetter eine Rolle spielte. Viele Spieler kamen schneller an ihr Limit, als erwartet. In der 70. Spielminute wehrte Robert Schyma im Tor der Bergfrieder einen Ball zur Ecke ab. Diese segelte auf den zweiten Pfosten, wo Attila Denes mit dem Kopf zur Stelle war und die Führung erzielte. Doch erst recht merkte man jetzt, dass der SV Bergfried III in der Winterpause richtig an sich gearbeitet hat. Wären in der Hinserie noch die Köpfe hängen gelassen worden, so wurde nun richtig ans Limit gegangen. Und das wird dann auch belohnt. In der 76.Spielminute war es Rückkehrer Giuseppe Alesci,der eine lang gezogene Flanke mit der Fußspitze zum 2:2 ins Tor beförderte. Als der sehr gut leitende Schiedsrichter Michael Giepen dann die Partie nach 4 Minuten Nachspielzeit beendete lagen sich sämtliche Bergfrieder wie nach einem Sieg in den Armen. "Zu recht", wie ein Merheimer Zuschauer befand. "Die Jungs haben sich heute den Punkt mehr als verdient und gehören überhaupt nicht da unten in den Tabellenkeller". Lob, was man gerne hört....
Allan Kuhn knackt das Bollwerk SV Bergfried
Lange Zeit sah es am Höferweg nach einer wirklichen Überraschung aus, denn der Tabellenvorletzte aus Bergfried trotzte dem Tabellendritten zunächst ein torloses Spiel ab und sorgte für Verwunderung beim TSV Merheim. Die Bergfrieder, die mit 4 Punkten aus den letzten zwei Spielen wieder etwas neuen Mut in Sachen Abstiegskampf witterten gingen auch gegen die Gäste aus Köln Merheim unbekümmert in dieses Spiel der Kreisliga C6. Tiefes Verteidigen und lange Bälle in die Spitze sollten den Erfolg bringen. Doch die Gäste aus Merheim legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der ersten Viertelstunde musste David Lehmann im Tor der Bergfrieder mehrfach sein ganzes Können aufbieten, um den frühen Rückstand zu verhindern. Nach dieser temporeichen Anfangsphase befreite sich Bergfried etwas aus diesem Powerplay der Gäste und kam selber zu Chancen. Dabei hatte Debütant Carsten Murek in der 22.Spielminute die größte Möglichkeit, als er alleine von halblinks vor dem Merheimer Schlußmann Caner Celikkanat auftauchte. Doch anstatt den Ball quer zu dem einschussbereiten Lars Rohde zu legen entschied er sich für einen harmlosen Schuss auf das Tor. Bis zur Pause blieb es bei diesem 0:0 das jedoch zu keiner Zeit ein langweiliges Spiel darstellte. Auch nach dem Seitenwechsel erfreuten sich die zahlreichen Zuschauer weiterhin an ein offenes und gutes Spiel. Der TSV Merheim mit mehr Ballbesitz und den klareren Torchancen, jedoch immer wieder scheiterten sie am sehr starken Torhüter der Bergfrieder. Doch dann passierte es doch. In der 65.Spielminute stimmte ein einziges mal die Zuteilung nach einem Eckball nicht in der Hintermannschaft der Bergfrieder. Genau einmal zu viel. Denn Allan Kuhn kann den Ball per Kopf zum viel umjubelten Tor einköpfen. In der letzten Viertelstunde riskierte das Heimteam noch einmal alles, warf sogar seinen eigendlich vom Arzt mit Sportverbot ausgestatteten Stammkapitän Kai Burger ins Rennen, doch am Ende blieb es beim goldenen Tor für Merheim. Das Trainerteam Moritz Thumm & Christian Tschorn (SV Bergfried) nach dem Spiel: "Kein Vorwurf an unsere Mannschaft. Jeder hat alles gegeben und am Ende fehlte das Glück. Merheim hat aufgrund der vielen Torchancen doch schon glücklich aber auch absolut verdient gewonnen hier." Norbert Neu (Trainer TSV Merheim): Ein harter Arbeitssieg gegen eine starke Bergfrieder Mannschaft, die, wenn sie in der Rückrunde weiter so spielen werden, noch lange nicht abgestiegen sind und noch so manchen Verein vor Problemen stellen werden."
Abstiegs(kr)ampf und ein bischen Horrorschow am Stadtpark !
Es war 16.45 Uhr in Leverkusen Wiesdorf, als die Spieler des SV Bergfried III auf dem Sportplatz "Am Stadtpark" die Arme hochrissen und sich über ihren ersten Saisonsieg freuten. Es war 18.10 Uhr (!!!) als auch endlich beide Trainer ihren Spielbericht unterschreiben und die Anlage verlassen konnten. Sage und schreibe 85 Minuten brauchte Schiedsrichter Helmut Haarmann aus Köln um neben den üblichen Eingaben wie Ergebnis, Zeit und gelbe Karten auch zwei Sätze über eine Verletzung des Wiesdorfer Spielers Michael Filusch in das Laptop einzugeben und das auch noch mit Mängel. Rekordverdächtig. Und auch das Spiel, was am Ende der Gast aus Bergfried mit 3:2 in Wiesdorf gewann stand ganz im Zeichen des Herrn in schwarz. Völlig orentierungslos, ohne klare Linie und teilweise völlig abwesend irrte der Mann während des Spiels über den Platz. Seine Pfiffe sorgten immer wieder für völlige Verwunderung bei allen Akteuren gleichzeitig. Aus Abseits wurde Abstoß, aus Abstoß wurde dann doch Tor (26.Minute). Und aus Tor (76.Minute) wurde plötzlich doch wieder Abstoß. Gelbe Karten ? Einfach mal in die Höhe gehalten, wer gemeint war ? Trainer,Spieler oder Zuschauer mussten raten. Das die Spieler beider Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen,das ganze überhaupt nicht lustig finden konnten, war klar. Somit entwickelte sich ein Spiel was teilweise sehr ruppig wurde und in einzelnen Phasen am Rande der Legalität stand. Hier mal eine Backpfeiffe, da mal Schubsen,zerren,beleidigen und auch mal eine handvoll Asche flog durch die Luft. Gründe für Platzverweise gab es für beide Teams genügend. Ach ja. Fussball wurde selten gespielt und wäre da nicht diese merkwürdige Geschichte mit dem Schiedsrichter gewesen, dann hätte der Spielbericht kurz und knapp lauten müssen: Bergfried geht in der 26 & 35.Minute durch Lars Rohde und Marek Gotsch völlig verdient in Führung, verliert aber nach der Pause den Faden. Somit kann der BV Wiesdorf in der 48. und 52.Minute wieder ausgleichen und drückt sogar auf den Führungstreffer. Doch in der 85.Spielminute erzielt Basti Burger den Siegtreffer für die Gäste,weil er einen Freistoß wegen Rückgabe zum Torhüter aus 8 Metern verwandeln kann.
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