Teammanagerbericht: TSV Hertha Walheim

Autor: René Merkens

11.10.2013

Die Tabellenspitze übernimmt der FC Bergheim 2000

Am Sonntag, 6.10.2013 hatte sich der TSV Hertha Walheim um 15 Uhr im Lukas-Podolski-Sportpark Bergheim zum sportlichen Duell um die Tabellenspitze der Landesliga Staffel 2 mit dem FC Bergheim 2000 verabredet.

Von Anfang an war das Spiel auf beiden Seiten sehr engagiert und kampfbetont, man schenkte sich nichts. So wurde der Spielfluß durch Freistossentscheidungen des Schiedsrichters in zahlreiche kleinere Häppchen zerlegt.

Erst in der 21. Minute schaffte es Hertha Walheim, den Gegner ein wenig zu prüfen: Heinz Putzier konnte dem Bergheimer Tor gefährlich nahe kommen, sein Torschuss ging aber am linken Torpfosten vorbei ins Aus.

Wenige Minuten später versuchte seinerseits Bergheim sein Glück: Ein Gewaltschuss von Özgür Camuralioglu überwandt den Walheimer Keeper Johnny Görtz, aber die Latte konnte für Walheim Schlimmeres verhindern (25.).

In der 30. Minute versuchte sich Ryouta Matsui mit einem Torschuss, aber der Bergheim-Keeper Kevin Kraus ließ keinen Torerfolg der Gäste zu.

Kurz vor der Pause wurde es dann nochmal eng im Walheimer Strafraum als 3 Großchancen der Bergheimer im Sekundentakt nicht in zählbares verwandelt werden konnte (44. Minute).

So ging es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause (45.+1) und man durfte gespannt auf den Spielverlauf in Durchgang 2 sein.

Die 2. Halbzeit begann für Walheim wenig erfreulich: Blieb ein Foulspiel von Bergheim noch ungeahndet, griff der Schiedsrichter Sekunden später dann zur Pfeife und entschied auf Foulspiel durch Walheim an der 16er-Linie (47.), Stephan Kaulartz bekam die Gelbe Karte. Den folgenden Freistoss verwandelte Nouredine Zaanani über Freund und Feind hinweg direkt ins Hertha-Tor.

In der 67. Minute bot sich dem 1:0.Torschützen Nouredine Zaanani eine erneute Großchance, die er jedoch nicht verwanden konnte, bevor es in der 69. Minute - ein Walheimer Doppelwechsel war gerade vollzogen (Thomsen und Rader lösten Capellmann und Ryouta ab) - wie aus dem Nichts erneut im Hertha-Tor klingelte: Im rechten Halbfeld wurde Özgür Camuralioglu angespielt und mit einem wahren Sonntags-Diagonalschuss traf er aus gut 30 Metern das Walheimer Tor oben links.

Der Namesgeber des Stadions Lukas Podolski (verletzungsbedingte Einsatzpause bei Arsenal London und daher auf Heimaturlaub) war Beobachter des Spiels, aber auch in den folgenden Minuten war es den Herthaner nicht vergönnt, ihre sonst glänzende sportliche Visitenkarte im Stadion abzugeben.

Bis zum Schlusspfiff (90+3) ließ Bergheim nichts mehr anbrennen und brachte die 2:0-Führung über die Zeit.


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